Leerstandspolitik: Wer geht leer aus?

Kampf um Stadt geht in die nächste Runde

Wien (OTS) - Die IG Kultur verdeutliche heute in ihrer Pressekonferenz erneut ihre Forderung gegenüber der Stadt Wien nach einer aktiven Leerstandspolitik. 500 benötigte Unterschriften für den Start der entsprechenden Online-Petition wurden gesammelt. Heute wurde zudem ein Buch mit dem treffenden Titel "Wer geht leer aus" vorgestellt.

"Wie kann es sein, dass manche über Raum im Überfluss verfügen bis sie Leerstand produzieren, während es vielen Stadtbewohner_innen nicht möglich ist, leistbaren Wohn- und Arbeitsraum in unserer Stadt zu finden?" meinte Mara Verlic mit Nachdruck.

"Ein anderer Umgang mit Leerstand, steigenden Mieten, Wohnungslosigkeit und Zwangsräumungen ist möglich und für die Bewohner_innen nötig - die Wiener Politik muss nur
den entsprechenden Mut dafür aufbringen, die Lösungen sind vorhanden!" ist Willi Heijda überzeugt.

Wie Leerstandsnutzung in Wien aussehen soll ist für viele Bewohner_innen der Stadt klar. Es geht dabei nicht nur um Zwischennutzungen. Die Stadt soll ihre Immobilien langfristig auf Betriebskostenbasis für die Bevölkerung öffnen, eine Vermittlungsstelle schaffen und diese mit
einem Nutzer_innenbeirat austatten!

Rückfragen & Kontakt:

ÖH Akademie der bildenden Künste Wien
Willi Heijda
0699 10251561

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HSA0001