"trend"-Umfrage: Mehrheit würde Arbeitszeit reduzieren

Weniger Arbeiten bei geringer Gehaltseinbuße hält die Mehrheit der Österreicher für attraktiv. 62 Prozent für Überstundenabbau, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

Wien (OTS) - Laut einer Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend" können sich drei Viertel der Österreicher vorstellen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren - wenn diese nicht mit Gehaltseinbußen verbunden ist. Wird hingegen das Gehalt im gleichen Ausmaß wie die Arbeitszeit verkürzt, sind nur noch 38 Prozent positiv eingestellt. Den Mittelweg - also zum Beispiel 20 Prozent weniger arbeiten, zehn Prozent weniger verdienen - halten sogar 61 Prozent noch für attraktiv. Befragte mit Matura oder Universitätsabschluss zeigen sich im Übrigen deutlich aufgeschlossener. "Je niedriger der Bildungsgrad, umso größer ist das Misstrauen", fasst Birgit Starmayr von market zusammen.

Gemischt ist das Meinungsbild laut "trend" auch, was das Thema Überstundenabbau betrifft. 62 Prozent der von market Befragten halten die massive Reduktion von Überstunden für eine taugliche Maßnahme zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Je älter die Befragten, umso deutlicher ist der Zustimmungsgrad: 33 Prozent der Personen über 50 Jahre halten Überstundenabbau "auf jeden Fall" für gut. Bei den 15-bis 29-Jährigen sind es hingegen nur 13 Prozent.

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