Spindelberger: HCB-Umweltskandal nur dank Lebensmittelkontrollen aufgedeckt

Gesundheitsministerin will zentrale "Einheit für Krisenfälle" einrichten - Mithilfe der Länder notwendig

Wien (OTS/SK) - "Ich habe volles Verständnis für die Sorgen der Bevölkerung und nehme die Lage sehr ernst. Ich bin aber überzeugt, dass Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser alles im Bereich ihrer Möglichkeiten tun wird, um zur Aufklärung dieses Umweltskandals mit Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit beizutragen", versicherte SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der wahre Skandal liege hier allerdings im Bereich der Umwelt, "wo HCB-verseuchter Blaukalk bei viel zu niedrigen Temperaturen verbrannt wurde und keinerlei HCB-Kontrollen stattgefunden haben", so Spindelberger. Dieser Umweltskandal wurde überhaupt erst "dank der umfassenden Kontrollen im Lebensmittelbereich aufgedeckt". ****

"Wir werden aus diesen Vorkommnissen aber selbstverständlich auch Ableitungen treffen. Im Regierungsprogramm ist vorgesehen, zur weiteren Verbesserung der Lebensmittelkontrolle eine zentrale 'Einheit für Krisenfälle' einzurichten. Diese will die Gesundheitsministerin nun forcieren. Dabei hat sie meine vollste Unterstützung. Hierfür sind wir aber auch auf die Mithilfe der Länder angewiesen", schloss Spindelberger. (Schluss) kg/mo

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