Kommentar zu den neuen anti-liberalen Bündnissen:

Berlin (ots) - Die äußerste Linke und die Rechte waren sich schon immer näher, als sie sich eingestehen wollten. Was sie verbindet, ist ihre Gegnerschaft zum liberalen Verfassungsstaat und zur pluralistischen Gesellschaft. Nicht in ihrer Friedenssehnsucht finden sie zusammen - mit ihr könnten sie vor der russischen Botschaft auch Wladimir Putin konfrontieren -, sondern in ihrem Bestehen auf einem autoritären Politik- und Lebensentwurf, auf einem Freund-Feind-Denken, das besonders in Deutschland nicht nur als inhuman, sondern als reaktionär erscheinen muss.

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