FEEI: Die lange geforderte Anpassung der FH-Bundesförderung ist wichtiger Schritt zur Absicherung der Studienqualität

Wien (OTS) -

  • Bundesmittel sind die mit Abstand wichtigste Finanzierungsquelle der Fachhochschulen
  • FH auch als Forschungspartner der Industrie nachhaltig stärken

"Die Anpassung der Bundesmittel für die Fachhochschulen war ein lange geforderter Schritt, um die Qualität der Lehre, Forschung und studentischen Betreuung halten zu können. Wir begrüßen daher die Einigung von Wissenschaftsministerium und Finanzministerium, den Fachhochschulbereich mit in Summe 60 Millionen zusätzlich zu unterstützen", so Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI -Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und Obmann der Fachhochschule Technikum Wien, zum heute fixierten Hochschul-Paket.

Die Bundesmittel sind die mit Abstand wichtigste Finanzierungskomponente im österreichischen Fachhochschulsektor. Über 80 Prozent der Gesamterlöse der FH Technikum Wien, der größten rein technischen Fachhochschule in Österreich und Netzwerkpartner des FEEI, im Studienjahr 2012/13 stammen aus der Bundesförderung. Die Studiengebühren als zweitwichtigste Finanzierungsquelle schlagen nur mit rund neun Prozent zu Buche. Sollte bis 2018 keine angemessene Aufwertung erfolgen, wird der reale Wert der Bundesförderung aller Voraussicht nach bis dahin um mehr als 40 Prozent unter dem 1994 eingerichteten realen Wert liegen.

Die letzte Valorisierung ist 2009 erfolgt, schon damals nur als teilweise Abgeltung der realen Wertverluste seit dem Start der österreichischen Fachhochschulen im Jahr 1994. Seit der Valorisierung 2009 bis heute beträgt die Veränderung des VPI bereits wieder über 10 Prozent, doch die Bundesmittel wurden in diesem Zeitraum nicht angepasst.

Die Fachhochschulen sind als Aus- und Weiterbildungseinrichtungen unentbehrlich geworden. Sie bilden nicht nur praxisnah hochqualifizierte Arbeitskräfte aus, sondern stehen auch als Forschungspartner zur Verfügung. Die angewandte und für die Industrie so wesentliche Forschung, die an den Fachhochschulen stattfindet, kann nur mit Unterstützung von öffentlichen Mitteln gesichert werden.

Dem FEEI ist die Ausbildung von technischen Fachkräften ein besonderes Anliegen. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrieunternehmen mit gut ausgebildeten Mitarbeitern zu stärken, gründeten der Fachverband und einige namhafte Unternehmen 1994 die FH Technikum Wien - heute mit knapp 3.200 Studierenden die größte rein technische Fachhochschule in Österreich.

Über den FEEI:

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von rund 300 Unternehmen mit über 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 12,45 Milliarden Euro (Stand 2013). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberstes Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. www.feei.at

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