LR Köfer fordert Kraftakt für eine positive Entwicklung des Landes Kärnten

Schluss mit Streitigkeiten innerhalb der Koalitionsparteien und Neustart für ein starkes Kärnten

Klagenfurt (OTS) - "LH Kaiser, LHStv. Prettner, LR Benger und LR Holub haben mittlerweile hoffentlich erkannt, dass sie mit ihrer festgefahrenen Abschottungs- und Vertuschungspolitik gegenüber der anderen in der Regierung vertretenen Parteien ein für alle Mal gescheitert sind. Gegenseitige Schuldzuweisungen, etwaige Schlampereien der zuständigen Behördenvertreter und Rücktrittsaufforderungen prägen mittlerweile den politischen und medialen Alltag in Kärnten", erklärt heute der Kärntner Landesrat Gerhard Köfer. Auch vom oft gepriesenen neuen Stil der Koalition war zu keinem Zeitpunkt mehr etwas zu bemerken. Dabei wird durch den HCB-Skandal auch der Blick auf die vielen weiteren Probleme des Landes verstellt. Köfer: "Eine nie dagewesene Rekordarbeitslosigkeit erschüttert das Land. 97 Millionen Euro neue Schulden sind im Haushalt 2015 angeführt, die Schließungen von Polizeidienststellen, von Schulen und auch die seltsamen Postenbesetzungen im Nahbereich der Koalitionsparteien tragen nicht dazu bei, dass unsere Bevölkerung viel Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft unseres Landes hat."

Kärnten hat derzeit keine Vision, in welche Richtung sich der Tourismus-, der Wirtschafts- oder der Bildungsbereich entwickeln sollen. "Außer Ankündigungen ist bis dato nichts geschehen. Daher fordere ich die Vertreter von SPÖ, ÖVP und Grünen unmissverständlich auf, endlich ihren ureigenen Aufgaben nachzukommen und einen gemeinsamen politischen Pfad, mit allen demokratisch gewählten Parteien im Kärntner Landtag, zu wählen", so Köfer weiter.

Es gilt jetzt entscheidende Herausforderungen anzugehen, Probleme einer praktikablen Lösung zuzuführen und weitreichende Entscheidungen für die nächsten Generationen zu treffen. Gerade deshalb fordert Köfer eine rasche Aufarbeitung der HCB-Causa: "Erst wenn dieses Thema in seiner Gesamtheit aufgeklärt ist und entsprechende Entschädigungen für die Betroffenen, nicht nur im Görtschitztal, geleistet wurden, muss der gemeinsame politische Blick auf die erwähnten Herausforderungen gerichtet und notwendige Reformschritte angegangen werden. Die Koalition wird es aber alleine nicht schaffen."

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