NEOS: Bundestheater-Analyse bestätigt erneut jahrelange Untätigkeit des Ministeriums

Meinl-Reisinger: "Habe die Hoffnung, dass der 'kleine Unterausschuss' zu den Bundestheatern das Ministerium dazu bewegen kann, die Bundestheater-Reform auch anzugehen"

Wien (OTS) - Bereits die Evaluierung der Bundestheater von 2010, die immerhin 521.650 Euro kostete, hatte deutlich gemacht, dass die Bundestheater-Holding als schwache Führungsholding schlecht funktioniert. Dies hatten auch nachfolgende Gutachten, wie zuletzt der Rechnungshofbericht, welcher Minister Ostermayer seit bald einem Jahr vorliegt, nochmal in aller Klarheit bestätigt.

"Dass der Minister weiterhin eine Reform der Bundestheater plant, freut uns", so Beate Meinl-Reisinger, NEOS Kultursprecherin und Vorsitzende des Kulturausschusses. "Noch lieber wäre uns natürlich, wenn diese Entscheidungen nicht noch weite Jahre dauern und hunderttausende Euro kosten".

Das Beratungsunternehmen ICG, das bereits die Ausgliederung der Bundestheater 1999 begleitete, hat auch das jüngste Gutachten erstellt. "Wir freuen uns, dass im neuen Gutachten zahlreiche konkrete Schritte zur Verbesserung des internen Kontrollsystems und zur Effektivität und Effizienz der Aufsichtsratstätigkeit genannt werden. Wir wundern uns aber, dass das in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit zwischen ICG, Bundestheatern und Ministerium den handelnden Personen nicht aufgefallen sein soll. Wir hoffen jedoch, dass die aktuell laufende Aufklärung der Causa im 'kleinen Unterausschuss' zu den Bundestheatern endlich dafür sorgt, dass die notwendigen Schritte nun auch gesetzte werden", so Meinl-Reisinger abschließend.

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