Mödlhammer: EU-Mittel sind wichtige Unterstützung für ländlichen Raum

Gemeindebund wünscht sich leichtere Förderabwicklung

Wien (OTS/Gemeindebund) - Erfreut zeigte sich heute, Freitag, Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer über den Beschluss des EU-Programmes für ländliche Entwicklung in Österreich. "Das ist ein ganz wichtiger Impuls für die ländlichen Gebiete", sagt Mödlhammer. "Dieser Impuls geht auch weit über die Landwirtschaft hinaus. Die inkludierten LEADER-Programme haben in den Gemeinden in den letzten Jahren vieles bewirkt und auch infrastrukturell wichtige Projekte auf den Weg gebracht", so Mödlhammer.

Es sei allerdings gerade nun ganz besonders wichtig, großes Augenmerk auf die Verwendung der EU-Mittel zu legen. "Es gibt hier auch eine nationale Verantwortung, denn dieses Programm wird ja zur Hälfte vom Bund und den Bundesländern mitfinanziert", so Mödlhammer. "Hier erwarte ich mir, dass man die kommunale Ebene einbezieht und die dort vorhandenen Bedürfnisse berücksichtigt. Da geht es um sehr viele Dinge, vom Breitband-Ausbau angefangen, bis hin zur Erhaltung und Sanierung von Güter- oder Wanderwegen", so Mödlhammer.

Einen weiteren entscheidenden Punkt sprach Mödlhammer auch noch an:
"Wir müssen die Förderabwicklungen generell vereinfachen. Es kann nicht sein, dass der bürokratische Aufwand für solche Dinge manchmal höher ist, als der tatsächliche Nutzen, der daraus entsteht. Gerade in Bereichen, in denen EU, Bund und Länder kofinanzieren ist das oft ein großes Problem." Es gäbe inzwischen Regionalverbände, die sich aus diesen Programmen zurückziehen, weil der Verwaltungsaufwand für die Förderungen zu hoch sei.

Insgesamt sei es aber sehr zu begrüßen, dass das Programm für Österreich so rasch beschlossen worden sei. "Es geht hier immerhin um insgesamt 1,1 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020. Das ist auch im Hinblick auf die Planungssicherheit für die ländlichen Gebiete ganz wichtig, dass hier Klarheit über den Finanzrahmen herrscht", so Mödlhammer abschließend.

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