Preiner fordert Genehmigung des Programms für die ländliche Entwicklung noch im Dezember 2014

SPÖ-Landwirtschaftssprecher: "Den Ankündigungen müssen endlich Taten folgen"

Wien (OTS/SK) - Im Vorfeld des am Montag und Dienstag nächste Woche tagenden EU-Agrarministerrat in Brüssel fordert SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner den österreichischen Landwirtschaftsminister auf, sich für die Genehmigung des Programms für die ländliche Entwicklung mit mehr Nachdruck einzusetzen. "Rupprechter hat nun lang genug die Genehmigung für das Programm für die ländliche Entwicklung angekündigt, nun müssen endlich Taten folgen. Er muss sich bei EU-Agrarminister Hogan mit mehr Nachdruck einsetzen", so Preiner am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Noch im Dezember 2014 soll das Programm genehmigt werden, um für die heimischen Landwirte für Planungs- und Rechtssicherheit zu sorgen. "Je länger jetzt noch zugewartet wird, desto mehr Geld wird in die Bürokratie versenkt und die Verwaltungskosten steigen um ein Vielfaches", kritisiert Preiner. ****

Hinsichtlich der im EU-Unterausschuss beschlossenen Bio-Landwirtschaftsverordnung äußert sich der SPÖ-Landwirtschaftssprecher positiv: "Österreich ist hinsichtlich der Bio-Landwirtschaft Vorreiter und Vorzeigeland in der Europäischen Union." Ziel müsse es nun sein, die Bio-Landwirtschaft weiter auszubauen, dafür brauche es aber mehr Unterstützung für die heimische Bio-Landwirtschaft. "Bio-Landwirtschaft bedeutet gesunde Lebensmittel und nachhaltige Wertschöpfung in den ländlichen Regionen", so Preiner. In diesem Zusammenhang fordert er den österreichischen Landwirtschaftsminister auf, sich beim bevorstehenden EU-Agrarministerrat für das Nebeneinander von Bio-Landwirtschaft und konventioneller Landwirtschaft stark zu machen. "Im Sinne der Vielfalt der österreichischen Landwirtschaft müssen wir uns für beides stark machen", so Preiner. Immerhin müsse man auf die kleinstrukturierte heimische Landwirtschaft Rücksicht nehmen.

Hinsichtlich des GVO-freien Saatgut-Anbaus in Österreich betont Preiner, dass Österreich diesbezüglich seit 2010 Vorreiter in der Europäischen Union ist. "Wir tragen Verantwortung für die nachkommenden Generationen, daher fordere ich Rupprechter auf, auch für GVO-freie Futtermittel zu sorgen", so der SPÖ-Landwirtschaftssprecher abschließend. (Schluss) up/rm/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001