ORF-EU-Korrespondent Raimund Löw verabschiedet

Empfang in der EU-Botschaft: Peter Fritz als Nachfolger vorgestellt

Wien (OTS) - Die letzte von Raimund Löw moderierte Ausgabe von "Inside Brüssel" beehrte gestern, Donnerstag, den 11. Dezember 2014, ein ganz besonderer Gast: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sprach - übrigens erstmals seit seiner Wahl in einer TV-Sendung - mit dem ORF-Korrespondenten und anderen Journalisten zum Thema "Neustart oder Fehlstart für die EU". Anschließend an die Aufzeichnung der Sendung hatte EU-Botschafter Walter Grahammer zu einem Empfang in die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU geladen: In Anwesenheit von Ex-EU-Kommissar Franz Fischler, Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und zahlreichen Vertretern der Österreich-Community in Brüssel wurde Raimund Löw als langjähriger EU-Korrespondent verabschiedet - er übernimmt mit 1. Jänner 2015 die Leitung des ORF-Büros in Peking - und sein Nachfolger, ORF-Korrespondent Peter Fritz, vorgestellt. Der langjährige Leiter des ORF-Büros in Berlin wird die Außenstelle in der EU-Hauptstadt ab März übernehmen und dann auch als Gastgeber von "Inside Brüssel" fungieren. Bis dahin wird ihn Korrespondenten-Koordinator Roland Adrowitzer in dieser Funktion vertreten.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: "In den sieben Jahren, in denen Raimund Löw das Büro Brüssel geleitet hat, hat er knapp 3.000 Fernseh- und Radiobeiträge geliefert und in summa summarum 180 Programmstunden den Österreicherinnen und Österreichern die EU kompetent, verlässlich, seriös und verständlich nähergebracht. Mit 'Inside Brüssel' hat er eine Sendung aufgebaut, die mittlerweile ein Paradebeispiel für Qualitätsfernsehen geworden ist und im EU-Raum ohne Beispiel ist. Raimund Löw war und ist nicht nur als Korrespondent in Moskau, den USA und eben Brüssel ein kompetenter Außenpolitik-Journalist, der über die Ereignisse und Hintergründe dem ORF-Publikum immer verständlich und spannend berichtet hat, sondern wird dies nun auch in Peking tun. Dazu wünsche ich ihm alles Gute und viel Glück. In Berlin-Korrespondent Peter Fritz haben wir nun einen ebenso versierten, kompetenten wie engagierten Journalisten in eines der wichtigsten Büros des ORF entsenden können. Auch ihm wünsche ich alles Gute und viel Erfolg im EU-Capital."

Raimund Löw: "Als ORF-Büroleiter in Brüssel habe ich mich eigentlich permanent im Auge des Sturms befunden: Zuerst war es die Finanzkrise, dann kam der Kollaps Griechenlands und die Eurokrise, seit einem Jahr steht die Konfrontation mit Russland um die Ukraine im Zentrum. Trotz unterschiedlicher Ursachen liefen die Fäden stets in Brüssel zusammen. Das hat die Brüsseler Jahre zur spannendsten Zeit meines Berufslebens gemacht. Auf die neue Aufgabe als Asien-Korrespondent freue ich mich riesig. Nach Peking fahre ich im Bewusstsein, dass unsere Zukunft zunehmend von der Entwicklung Asiens abhängen wird. Vielleicht erlaubt der Fernblick aus dem jungen und dynamischen Peking sogar auch interessante Erkenntnisse für den alten Kontinent Europa."

Peter Fritz: "Ich sehe die neue Aufgabe in Brüssel als besonders spannende Herausforderung. Alles, was Europa in den vergangenen Jahren bewegt hat, wurde ganz wesentlich am Schauplatz Brüssel mitgestaltet und beeinflusst. Das Team des ORF-Büros Brüssel hat sich seinen exzellenten Ruf hart erarbeitet. Der Aufgabe, die Erfolgsgeschichte dieses Teams weiterschreiben zu können, werde ich mich mit ganzer Kraft widmen."

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