APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Schelling, Faymann und Mitterlehner aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 05.11.2014 bis 12.12.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Am Mittwochabend präsentierten Schelling und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) das Konzeptpapier der ÖVP für die anstehende Steuerreform. Erstmals wurde darin ein Volumen von 7 Milliarden Euro bis 2020 erwähnt, bisher hatte die ÖVP sich stets auf 5 Milliarden festgelegt. Voraussetzung für diese Aufstockung ist die Bereitschaft der SPÖ zu weniger stark wachsenden Ausgaben bei Pensionen und Arbeitsmarkt. Die ÖVP wolle verstärkt Familien und Betriebe entlasten, sagte Schelling. Die Lohnsteuer soll künftig in fünf anstatt der jetzigen drei Gruppen gestaffelt werden. Zur Gegenfinanzierung wurden Einnahmen bei der Bekämpfung von Steuerbetrug sowie die Streichung von Ausnahmeregelungen im Steuersystem genannt, auf Vermögens- und Erbschaftssteuern will die ÖVP auch künftig verzichten.
Bezüglich der Hypo Alpe Adria erwägt Schelling, den Ex-Mutterkonzern der Hypo - die BayernLB - auf Rückabwicklung zu klagen. "Wir sind noch im Gespräch, die Klage ist bereits vorbereitet, nächste Woche soll es eine Entscheidung geben", sagte Schelling am Dienstag beim Ministerrat.

Auf Platz acht im Ranking positionierte sich Umwelt- und Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) als Neueinsteiger der Woche. Bei der Weltklimakonferenz in Lima legte sich Rupprechter auf den österreichischen Beitrag von 50 Millionen US-Dollar für den UN-Klimafonds fest. Vorerst wird Österreich jedoch nur 25 Millionen US-Dollar einzahlen, die restlichen 25 Millionen sollen in Kooperation mit den Bundesländern und Wirtschaftsvertretern aufgebracht werden. Die Grünen sprachen von einem "Armutszeugnis für einen Staat, der unter den reichsten der Welt gereiht ist", Kritik kam auch von der Bischofskonferenz.

Zum Skandal um die stark erhöhten Grenzwerte des Umweltgiftes Hexachlorbenzol (HCB) in Milchprodukten und Fleisch aus dem Görtschitztal in Kärnten äußerte sich Rupprechter kritisch gegenüber dem Krisenmanagements des Landes Kärnten und forderte einen Lagebericht für Gesundheits- und Umweltministerium.

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