• 12.12.2014, 09:00:25
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  • OTS0028 OTW0028

Österreichs Energieverbrauch 2013

Zusätzliche Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz erforderlich

Utl.: Zusätzliche Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz
erforderlich =

Wien (OTS) - Aufbauend auf den Arbeiten des WIFO zu den Perspektiven
für das Energiesystem 2030 wurde auch die aktuelle Energiebilanz 2013
analysiert. Demnach war der Energieverbrauch 2013 um rund 9% höher
als der im Energieeffizienzgesetz festgelegte Zielwert. Das Gesetz
sieht einen Rückgang des Endverbrauches bis 2020 auf 1.050 PJ vor.

2013 war der energetischen Endverbrauch mit 1.119 Petajoule (PJ)
um 1,8% höher als im Vorjahr, obwohl die Wirtschaftsleistung gemessen
am realen Bruttoinlandsprodukt nahezu stagnierte (+0,2%) und die Zahl
der Heizgradtage aufgrund des milden Winters um 2,4% unter dem
langfristigen Trend lag. Bereinigt um den Einfluss der Konjunktur und
des Wetters ergibt sich ein Normalwert für den energetischen
Endverbrauch von 1.143 PJ, der deutlich über dem Zielwert von 1.050
PJ für 2020 liegt.

Aus dem Energie- und Klimapaket der EU von 2008 ergibt sich für
Österreich auch das Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energieträger
am Bruttoendenergieverbrauch auf 34% zu erhöhen und die
Treibhausgasemissionen in den Sektoren, die nicht dem Emissionshandel
unterliegen, gegenüber 2005 um 16% zu verringern.

Die geforderte Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie
erscheint realisierbar. Bereits 2013 wurden 32,5% des
Bruttoendenergiebedarfs durch erneuerbare Energie bereitgestellt, mit
steigender Tendenz.

Um das Ziel der Erhöhung der Energieeffizienz und damit eine
Verringerung des Endverbrauches bis 2020 zu erreichen, sind
erhebliche zusätzliche Anstrengungen erforderlich. Die Erreichung
dieses Zieles beeinflusst auch die Ziele für erneuerbare Energie und
Treibhausgasemissionen: Unterstellt man bereits für 2013 den Zielwert
des Endenergieverbrauches für 2020 von 1.050 PJ, dann würde der
Anteil erneuerbarer Energie am Endverbrauch mit dem 2013 realisierten
Volumen statt 32,5% bereits 34,6% betragen. In diesem Fall wäre auch
das Emissionsziel erreicht worden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WFO

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