Stronach/Steinbichler: Einlagenobergrenze bei Sparvereinen ein Angriff auf die Ehrenamtlichkeit

Bundesgesetz über Sanierung und Abwicklung der Banken unumgänglich

Wien (OTS) - "Es ist ein erster wichtiger Schritt, Fehler aus der Vergangenheit zu sanieren", so Team Stronach Mandatar Leo Steinbichler in seinem Debattenbeitrag zum Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken. Das Team Stronach unterstütze die Einbringung, da die Republik noch immer für inländische Banken haften müsse. Daher sei ein Bankeninsolvenzrecht unumgänglich, das die Steuerzahler aus der Haftung entlässt.

Keine Zustimmung hingegen fand die Einlagenobergrenze bei Sparvereinen in der Höhe von 1.500 Euro. Diese sei, so Steinbichler, ein "Angriff auf die Ehrenamtlichkeit". Denn nicht nur zur Weihnachtszeit leisten 3,5 Millionen Österreicher in 120.000 ehrenamtlichen Vereinen Unglaubliches. So kommt der Haupterlös der 15 Millionen unentgeltlichen Arbeitsstunden karitativen Zwecken zugute -"ähnlich ist es auch bei den Sparvereinen", so Steinbichler.

"Wo sich Bürger zum Gedankenaustausch treffen, das sind wertvolle Orte, das sind Orte der Begegnung", unterstrich der Team Stronach Mandatar in seiner Rede die Wichtigkeit der 15.000 Sparvereine des Landes, die rund eine Million Mitglieder zählen. So dienen auch eventuelle gemeinsame Sparvereinsausflüge der regionalen Wirtschaft. "Hier soll man nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.", mahnte Steinbichler.

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