LR Gerhard Köfer: "SPÖ-ÖVP-Grün-Koalition verkommt zur HCB-Skandalpartie!"

Jeden Tag neue Widersprüche. Köfer setzt Koalition Ultimatum

Klagenfurt (OTS) - Nach den bekannt gewordenen neuen Details rund um den HCB-Umweltskandal steigt, so der Kärntner Landesrat Gerhard Köfer, der Druck auf die ÖVP Kärnten: "Sowohl der aktuelle VP-Landesrat Christian Benger, wie auch sein Vorgänger Wolfgang Waldner, haben heute zugegeben, bereits seit viel längerer Zeit über die HCB-Belastung Bescheid gewusst zu haben, als ursprünglich angenommen. Die gesamte Koalition versinkt immer mehr im HCB-Skandalsumpf." Köfer sieht aufgrund der aktuellen Erkenntnisse und Aussagen politische Konsequenzen in der Koalition als "alternativlos" an: "LH Kaiser kann und darf nicht zur Tagesordnung übergehen. Das Vertrauen der Menschen in die Koalition ist nicht einmal mehr unter dem Mikroskop zu erkennen." Für Köfer gilt es derzeit nur eine einzige Frage zu beantworten: "Nämlich: Welches Regierungsmitglied der Koalition wird den Charakter haben und persönliche Konsequenzen ziehen?"

In seiner heutigen Stellungnahme macht Köfer auch auf massive Widersprüche zwischen LR Holub und "Krisenkoordinator" Albert Kreiner aufmerksam: "Während LR Holub vor laufender Kamera erklärt, dass w&p per Bescheid das Verbrennen von Blaukalk untersagt wurde, führt Kreiner aus, dass es nur mündliche, "unternehmerfreundliche" Aufforderungen gab. Innerhalb von Koalition und Beamtenschaft weiß scheinbar die rechte Hand nicht, was die linke tut." Für Köfer beweist diese Tatsache, wie chaotisch und völlig unstrukturiert das Krisenmanagement der Koalition nach wie vor abläuft und wie dringend das Land externe Experten, nicht nur für die reine Aufarbeitung des Skandals, benötigt. Köfer fordert die Koalition abschließend ultimativ auf, endlich mit der lückenlosen und vollständigen Wahrheit über den Skandal herauszurücken: "Noch immer sind nicht alle Details, Abläufe und Erkenntnisse an die Oberfläche gedrungen. Die Koalition muss einen Informations-Striptease vollziehen! Die Menschen haben es satt, so an der Nase herumgeführt zu werden!"

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