Karmasin: "Vereinbarkeit von Familie und Beruf beginnt beim Arbeitgeber"

Erste Bank bietet diskretes Hilfspaket für MitarbeiterInnen mit Sorgen

Wien (OTS) - Private Probleme belasten und können Menschen aus dem Gleichgewicht werfen - und auch Auswirkung auf die Arbeit haben. Die Erste Bank stellt sich dieser Tatsache und bietet deshalb in Kooperation mit dem Hilfswerk ein konkretes Hilfspaket für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Unterstützung in privaten Anlegen benötigen, an.

Zuspruch kommt von Bundesministerin Dr. Sophie Karmasin:
"Unternehmen, die familienfreundliche Maßnahmen setzen, nehmen ihre Verantwortung für MitarbeiterInnen ernst und tragen entscheidend dazu bei, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Selbstverständlichkeit wird."

Hintergrund dieser Initiative ist der zunehmende Druck auf den Einzelnen in unserer Leistungsgesell-schaft: Arbeitsaufgaben werden komplexer, das Arbeitspensum steigt, familiäre Strukturen verändern sich und der Spagat zwischen Job und Familie gräbt so manche Sorgenfalte ins Gesicht. "In herausfor-dernden Zeiten arbeiten viele von uns unter schwierigen Rahmenbedingungen. Wir sehen es in unserer Verantwortung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei zu unterstützen, Beruf und Privatleben ausbalancieren zu können. Ein neuer Ansatzpunkt ist unser "Keep Balance" Angebot", erklärt Eva Höltl, Leiterin des Gesundheitszentrums der Erste Bank Oesterreich.

Ein 5-köpfiges Expertenteam des Hilfswerks steht an drei Tagen die Woche exklusiv für rasche Informationen und kompetente Beratung zu privaten Anliegen oder Problemen zur Verfügung. Die Beratung erfolgt telefonisch oder persönlich und ist anonym und kostenlos. Das Ziel dieses Hilfspakets liegt insbesondere in Orientierung, Entlastung und Auffindung von konkreten und individuell geeigneten Lösungen. "Wir setzen bewusst auf einen niederschwelligen Zugang. So sind oft kleinere private Probleme durch ein simples Gespräch aus der Welt geschafft", erklärt Höltl. Seit Juni diesen Jahres haben bereits 106 Beratungen stattgefunden. Sowohl Männer (47%) als auch Frauen (53%) nehmen das Angebot in Anspruch. Nachgefragt wurde vor allem bei den Themen Kinderbetreuung, Mobbing in der Schule, Trennung und Scheidung, ältere Angehörige mit Alzheimer oder Demenz, sowie Fragen zu Pflegediensten.

"Unternehmen stehen zusehends im Wettbewerb um die "besten Köpfe". Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für die kommenden Generationen enorm wichtig ist und steht bereits an Platz zwei im Ranking der Kriterien eines guten Arbeitgebers", so Karmasin. Und weiter: "Familienfreundlichkeit muss daher stärker und vor allem nachhaltig Platz in der Unternehmenskultur finden. Demografischer Wandel, Veränderungen von Geschlechterrollen hinsichtlich Betreuung und Job wie auch Herausforderungen in einer globalisierten Weltwirtschaft mit höherem Innovationsdruck und kürzeren Produktzyklen stellen wesentliche Faktoren für mehr Familienfreundlichkeit dar. Die Erste Bank war einer der ersten Teilnehmer unseres Audits Familie und Beruf und erweitert ihr umfassendes, familienfreundliches An-gebot mit der neuen Beratungsinitiative sinnvoll und unterstützend."

Zeitgerechte, professionelle Intervention wichtig
Hohe Krankenstandsquoten, Ausfälle und Burnout sind Indikatoren unterschiedlicher Problemlagen. "Jedenfalls können private Probleme sehr belastend für alle Beteiligten sein. Ebenso belastend, aber oft unterschätzt, ist die geistige Abwesenheit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an ihrem Arbeitsplatz, ihre Aufmerksamkeit aber ist in privaten Sorgen gebunden. Eine zeitgerechte, professionelle Intervention ist wichtig", betont Hilfswerk Österreich Chefin Elisabeth Anselm. Die Erste Bank fand in dem Hilfswerk einen idealen Partner, der bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Beratung und Dienstleistung rund um Familie und Leben, Gesundheit und Soziales tätig ist.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Familien und Jugend
Sven Pöllauer, M.A.
Sprecher der Bundesministerin
Tel.: +43-1-71100-3404; Mobil: +43-664-320 96 88
sven.poellauer@bmfj.gv.at
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