Grüne beantragen sofortige Erhöhung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter

Smartphone als Anlassfall: 500 Euro statt 400 Euro sollen steuerlich sofort geltend gemacht werden

Wien (OTS) - Die Grünen thematisieren heute im Parlament die Anpassung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter. Diese Grenze wurde zuletzt mit der Umstellung von Schilling in Euro minimal angepasst. Per Änderungsantrag will Matthias Köchl, der Sprecher der Grünen für Selbstständige, eine Ziffer im Gesetz ändern: 500 Euro statt 400 Euro.

"Berücksichtigt man die Inflationsrate, müsste der Betrag 700 Euro sein. Eine Anpassung der Grenze von geringfügigen Wirtschaftsgütern ist nämlich seit 30 Jahren nicht mehr erfolgt. Wir Grüne beantragen daher die schrittweise Erhöhung innerhalb von drei Jahren auf 700 Euro. 2015 sollen 500 Euro gelten, für 2016 600 Euro und 2017 700 Euro", sagt Köchl.

Nach der aktuellen Gesetzeslage kann etwa ein Smartphone um 499.-Euro nur über fünf Jahre verteilt abgeschrieben werden. Solange hält das Smartphone meistens nicht einmal.
"Die Regierungsparteien haben heute Zustimmung für das Grüne Anliegen im Rahmen der Steuerreform signalisiert", ist Köchl erfreut.

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