Eine ideale Mehrwertsteuer von Christian Keuschnigg, Direktor des IHS

Wien (OTS) - Eine ideale MWST soll nur den Konsum belasten. Befreiungen und Begünstigungen machen die MWST kompliziert und unnötig teuer in der Erhebung. Sie führen dazu, dass ein Teil der MWST auf Vorleistungen und Investitionen liegen bleibt. Das behindert Wachstum und Beschäftigung. Für Umverteilung und Branchenförderung ist die MWST ungeeignet, dafür gibt es bessere Instrumente. Begünstigungen verursachen große Streuverluste und führen zu hohen Steuerausfällen, die wir alle mit höheren Steuersätzen bezahlen müssen. Es ist besser, Befreiungen und Begünstigungen möglichst weitgehend zu streichen und das Mehraufkommen dafür zu verwenden, um andere Steuern zu senken und mit kompensierenden Ausgaben gezielt nur jenen zu helfen, die es am dringendsten brauchen.

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