Fall Aliyev: Witwen der Mordopfer begrüßen Anklage

„Gerechtigkeit nach sieben Jahren Kampf“

Wien (OTS) - Die Witwen der mutmaßlich von Rakhat Aliyev ermordeten Bankmanager zeigen sich erleichtert über die Genehmigung der Anklage gegen den früheren kasachischen Botschafter in Österreich. "Wir haben sieben Jahre darum gekämpft, Gerechtigkeit für unsere Männer zu erreichen", so Armangul Kapasheva, Witwe des ermordeten Zholdas Timralyev, "wir sind dafür angegriffen und mit allen möglichen Verdächtigungen verfolgt worden. Aber jetzt wird endlich ein unabhängiges Gericht diesen Fall entscheiden."

Anklage trotz Verleumdungskampagne gegen Opfer

Die Kanzlei Lansky, Ganzger + Partner, die die Witwen und weitere Aliyev-Opfer vertritt vertritt, begrüßt die Genehmigung der Anklage durch den Weisenrat im Justizministerium. Opferanwalt Gerald Ganzger:
"Die Aliyev-Anwälte wollten mit einer Schmutzkübel- und Verleumdungskampagne gegen die Opfer und ihre Anwälte, aber auch gegen die Justiz, die Anklage verhindern. Das ist nicht gelungen, weil der österreichische Rechtsstaat funktioniert und die Justiz sich nicht manipulieren lässt."

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