ÖVP-Becker widerspricht Migrations-Polemik von SPÖ-Regner

"Zuwanderer zahlen im Schnitt mehr in österreichisches Sozialstem ein als sie daraus bekommen"

Brüssel, 10. Dezember 2014 (ÖVP-PD) Der Sozialsprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, Heinz K. Becker, widerspricht heftig der SPÖ-Europaabgeordneten Evelyn Regner: "Auf Polemik und Populismus in den Fragen der legalen Zuwanderung und der Migration von Arbeitskräften sollte Kollegin Regner gerade auf europäischer Ebene besser verzichten. Ihre Aussagen sind zum Teil mit falschen Behauptungen angereichert", so Becker. "Wer von 'Unterwanderung der Sozialsysteme' durch Migranten spricht, sollte sich der Verantwortung bewusst sein, dass damit falsche und abzulehnende sprachliche Bilder transportiert werden", so Becker. ****

Becker ist Chefverhandler des EU-Parlaments für das Gesetz zur verpflichtenden Kooperation öffentlicher und privater Arbeitsmarktservices in allen EU-Ländern. Er betont, dass die Aussagen von Regner auch inhaltlich falsch sind. "In Österreich profitieren die Sozialsysteme von Zuwanderern. Zuwanderer zahlen im Schnitt mehr in das österreichische Sozialstem ein, als sie daraus bekommen. Wenn Regner so tut, als wolle die EU Arbeitssuchende zur Migration zwingen, dann ist sie entweder schlecht informiert oder will FPÖ-Polemik schüren", so Becker verärgert.

"Der durchschnittliche Zuwanderer in Österreich ist im Schnitt mittlerweile viel höher qualifiziert als der durchschnittliche Österreicher. Davon profitiert Österreich", betont Becker.

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