WB Biach: Zweifelhaftes Demokratieverständnis der SPÖ-Funktionäre

IMAS-Studie belegt 64 Prozent Zustimmung im Handel zu Tourismuszone. SWV Keskin offenbar für Regulierung und Fremdbestimmung

Wien (OTS) - "Ein interessantes Demokratieverständnis, das die Herren aus den SPÖ-Funktionärskreisen zum Thema Sonntagsöffnung in Tourismuszonen an den Tag legen. Alles was nicht ins eigene politische Befinden passt wird abgelehnt, egal ob es eine Chance auf 800 neue Arbeitsplätze bedeutet. Wieder scheint für die roten Funktionäre zu gelten: Parteibuch geht vor Interessenvertretung", zeigt sich Biach von der ständig Verhinderer-Haltung insbesondere des SWV enttäuscht.

IMAS Studie: 64 Prozent im Handel dafür

"Besonders interessant ist es, dass von roter Seite eine Studie eines renommierten Meinungsforschungsinstitutes gar nicht erwähnt wird", merkt Biach an und führt weiter aus: "stattdessen bezieht man sich gerne auf eine SWV Blitzumfrage im Internet, an der jeder teilnehmen konnte, egal ob Unternehmer oder nicht. Im Gegensatz dazu fragte das Meinungsforschungsinstitut IMAS tatsächliche Händler und erfuhr eine Zustimmung von 64 Prozent. Über alle Unternehmer kam man auf 71% was genau dem Ergebnis der Urbefragung entspricht", kommentiert Biach.

Biach ad Keskin: Formzwang statt unternehmerischer Freiheit?

"Herr Keskin hat offenbar nicht ganz verstanden worum es geht", erläutert Biach die Aussagen des SWV Funktionärs "es geht ausschließlich um unternehmerische Selbstbestimmung, nämlich bei den Öffnungszeiten und wenn er diesen Wunsch den Händlern in den Tourismuszonen verwehrt, dann macht er genau das: er blockiert die unternehmerische Freiheit. Das sollte aber eigentlich nicht sein Interesse sein!"

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