Sobotka zur Veranlagung des Landes Niederösterreich

"Bisher eine Milliarde Euro Wertzuwachs"

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Land Niederösterreich hat im Jahr 2001 begonnen, Mittel aus der Veräußerung der Wohnbaudarlehen zu veranlagen, um zusätzliche Einnahmen für das Budget zu lukrieren. Aus Anlass der Präsentation der Ergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr und zur aktuellen Entwicklung der Veranlagung luden heute, Mittwoch, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und die Geschäftsführer der NÖ Vermögensverwaltung "fibeg", Mag. Johannes Kern und Mag. Robert Piller, zu einer Pressekonferenz nach St. Pölten.

"Bisher konnte mehr als eine Milliarde Euro durch die erfolgreiche Veranlagung für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zur Verfügung gestellt werden. Die rund 3,6 Prozent Wertzuwachs im abgelaufenen Geschäftsjahr belegen die erfolgreiche Strategie", so Sobotka. Im Geschäftsjahr 2013/2014 habe sich das Vermögen absolut um 92,5 Millionen Euro erhöht. Der Kapitalstock der Veranlagung belaufe sich aktuell auf rund 2,8 Milliarden Euro. Das langfristige Ertragsziel liege bei rund drei Prozent, führte der Landeshauptmann-Stellvertreter aus.

Die Beurteilung des Landes Niederösterreich durch die Ratingagenturen ist durchwegs positiv, das heißt, dass unser Weg trotz vieler Herausforderungen gut gemeistert wurde. Moody's gibt uns ein AAA-Rating und Standard & Poor's die Note AA/A-1+ mit einem positiven Ausblick", stellte Sobotka fest. Die Faktoren dafür seien das starke wirtschaftliche Profil des Landes, die ausgezeichnete Liquidität, ein solides Finanzmanagement und eine stabile Budgetentwicklung, erinnerte Sobotka. Nachhaltig wichtig seien die Budgetsanierung und das Rückzahlen von Schulden, so Landeshauptmann-Stellvertreter weiter.

Bei der Veranlagung bedürfe es einer sehr seriösen strategischen Positionierung und eines soliden Finanzmanagements durch das Bundesland Niederösterreich, betonte Sobotka. In diesem Zusammenhang habe der NÖ Landtag im Sommer Richtlinien für die Veranlagung ausgearbeitet und beschlossen. "Die Zielsetzungen dieser neuen Richtlinie sind, maastricht-relevante Zusatzerträge für das Land Niederösterreich zu erwirtschaften. Erfreulich ist dabei der Titel 'Generationenfonds', der geformt wurde", informierte Sobotka.

Kern sagte: "Die Volatilität des Portfolios beträgt über die letzten drei Jahre nur 2,6 Prozent. Der Wachstumsmotor in der globalen Wirtschaft ist aktuell die USA mit rund 3,9 Prozent Wirtschaftswachstum."

Nähere Informationen beim Büro LHStv. Sobotka unter 02742/9005-12221, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at

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