BZÖ-Korak: U-Ausschuss ist kein Instrument des Krisenmanagements. Am 16.12.2014 gibt es den ersten internen Ausschuss

Klagenfurt (OTS) - "Der U-Ausschuss ist kein Instrument des Krisenmanagements sondern der lückenlosen Aufklärung. Ich werde dafür Sorge tragen, dass dieser Ausschuss zu keinem parteipolitischen Tribunal verkommt, sondern Sachlichkeit und Objektivität im Mittelpunkt stehen" betonte LAbg. Willi Korak bei der heutigen Pressekonferenz zum "HCB" U-Ausschuss. Die erste interne Sitzung diesbezüglich findet am 16 Dezember statt. Hier wird es in erster Linie um die Festlegung des Verfahrensablaufes des U-Ausschusses gehen, sowie die Festlegung der Ladung der involvierten Personen und die Beschaffung aller nötigen Unterlagen. Letztere werden natürlich bei jeder weiteren Sitzung erweitert. "Mein Ziel ist es, einen effizienten, objektiven und transparenten Ablauf des U-Ausschusses zu gewährleisten. Es müssen alle Fakten auf den Tisch", so Korak weiter. Insgesamt sollte sich der U-Ausschuss in fünf große Teilbereiche gliedern, die jedoch ebenfalls, auf Grund von täglich neuen Erkenntnissen und Ermittlungen, erweitert werden können. Vorerst gliedern sich diese wie folgt:

1. Die Vorlaufzeit und Vorbereitungsarbeiten des K20-Abbaus, sowie die Auswertungen aller gezogenen Bodenproben, die europaweite Ausschreibung zur Entsorgung und generell die Auftragsvergabe an das Unternehmen W&P gehören zuallererst untersucht.
2. Aufklärung der Abläufe innerhalb der zuständigen Abteilungen der Landesregierung
3. Aufklärung der Abläufe innerhalb der zuständigen politischen Organe. Wer wurde wie, wann und von wem informiert?
4. Klärung der Abläufe des Krisenmanagements
5. Klärung der Schadensbezifferung, sowie Folgeschäden.

"Skandalisierungen und billige Polemik nutzen in dieser Stunde niemanden, weder der betroffenen Bevölkerung noch den in ihrer Arbeit geschädigten Landwirten. So ein Umweltskandal darf in Zukunft nie mehr passieren", so Korak abschließend.

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