SWV-Keskin: Kaufleute müssen vor Fremdbestimmung geschützt werden

Handel eindeutig gegen Sonntagsöffnung

Wien (OTS) - In Bezug auf die WK-Urbefragung zur Sonntagsöffnung warnt KommR Akan Keskin, Spartenobmann Handel im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband Wien (SWV Wien), davor, das Ergebnis als repräsentativ für den Wiener Handel zu sehen. "72,6% der teilnehmenden Kammermitglieder würden am Sonntag gerne einkaufen. Die Händlerinnen und Händler, um deren Arbeitskraft es dabei geht, haben sich jedoch schon mehrmals deutlich gegen die Sonntagsöffnung in Tourismuszonen ausgesprochen."

Man könne aus einer Umfrage keinen demokratischen Auftrag ableiten, wenn die Interessen der wirklich Betroffenen ignoriert werden, so Keskin in Richtung des ÖVP-Wirtschaftsbunds, der eine höchst fragwürdige Abstimmung als Meilenstein verkaufe.

Zudem seien die Auswirkungen dieser Fremdbestimmung für den Handel gravierend. "Wenn die Geschäfte in Tourismuszonen am Sonntag aufsperren, kommt es zu einer Umsatzverlagerung", mahnt Keskin. "Händlerinnen und Händler außerhalb dieser Zonen werden dadurch geschwächt, denn die Kaufkraft wandert ab - meistens zu den großen Handelsketten. Die vielen kleinen Selbstständigen im Handel werden dadurch nur noch weiter diskriminiert", kritisiert der Spartenvorsitzende.

"Die Kaufleute, auf deren Rücken das Match um die Sonntagsöffnung ausgetragen wird, verdienen es, gehört zu werden", so Keskin. "Der ÖVP-Wirtschaftsbund aber lässt es zu, dass ihre Interessen verhöhnt werden."

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