Philippinen - Taifun Hagupit trifft dieselben Familien wie vor einem Jahr

Diakonie Katastrophenhilfe bereitet Nothilfe vor

Wien/Tacloban Philippinen (OTS) - Neuerlich war es auf der Insel Samar, nahe der Stadt Tacloban, wo Taifun Hagupit mit rund 175 km/h auf Land getroffen ist. "Seit einem Jahr arbeiten die Menschen am Wiederaufbau nach dem Supertaifun Haiyan, dem tausende zum Opfer gefallen sind. Viele Menschen sind noch immer ohne Obdach, wohnen in Zelten und konnten sich gerade erst etwas erholen", berichtet Markus Koth, Berater der Diakonie für Katastrophenvorsorge- und Wiederaufbau in Tacloban und Ost-Samar. "Gottseidank waren die Philippinen diesmal besser vorbereitet. Die Menschen wurden gewarnt und insgesamt wurden 600.000 Menschen bereits vor Tagen evakuiert und in höher liegende Teile der Insel gebracht," so Markus Koth.

Nach dem ersten Landfall am Samstagabend hat sich der Sturm abgeschwächt und entspricht der Kategorie 2, das sind 3 stufen unterhalb der Kategorie Supertaifun. Aber die Menschen sind nun mit Regenmengen und Überflutungen von bis zu 50cm pro Tag und mit Sturmwellen von 4,5m Höhe konfrontiert. Die Menschen suchen Schutz in Kirchen und Schulen sowie auf Hügeln. Nachbarn, die in stabileren Häusern wohnen, nehmen andere Menschen bei sich auf.

Die Partner der Diakonie Katastrophenhilfe sind auch diesmal selbst betroffen. Bürogebäude haben Dächer verloren und Wohnhäuser der MitarbeiterInnen stehen zum Teil unter Wasser. "Unsere Mitarbeiter machen sich jetzt auf den Weg in die Dörfer, wo der Taifun das erste Mal auf Land getroffen ist, um ein klareres Bild von der Lage zu bekommen und um dort zu helfen, wo es am notwendigsten ist", erklärt Jasmin Jerusalem, Leiterin der Diakonie Partnerorganisation in Tacloban City. Die Situation in entlegenen Regionen ist bis jetzt noch unklar.

"Der erste Eindruck am Sonntag morgen zeigt, dass die Vorbereitung auf Sturm und Evakuierung besser war als vor 13 Monaten bei Taifun Haiyan," berichtet Markus Koth aus der Region Tacloban, und er betont: "Die Menschen hier haben sich bestmöglich vorbereitet, aber es ist wirklich tragisch, dass es innerhalb von einem Jahr zwei Mal dieselben Familien trifft".

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden unter dem Spendenkennwort: "Taifun Philippinen".

Empfänger: Diakonie Katastrophenhilfe
IBAN: AT85 20111 287 119 66333

Online spenden: www.diakonie-katastrophenhilfe.at/spenden

Angebot für Redaktionen: Markus Koth kann für Interviews auf der Insel Samar kontaktiert werden.

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