40 erfolgreiche Jahre SVB mit einem guten Jahresabschluss 2014 veredelt

Die positive Jahresbilanz 2013 und gute Prognosen für 2014 sichern die versichertenorientierte Arbeit für die Zukunft

Wien (OTS) - Die zweite Generalversammlung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) im Jahr 2014 stand ganz unter dem Zeichen des 40 jährigen Bestehens der SVB, die 1974 als Kranken- Unfall- und Pensionsversicherung für die bäuerliche Bevölkerung gegründet worden ist und seither eine berufsspezifische Betreuung aus einer Hand anbietet. Am 3. Dezember 2014 begrüßte die Obfrau der SVB, Vizepräsidentin Theresia Meier, die VersichertenvertreterInnen aus ganz Österreich in der Hauptstelle in Wien, um brisante Themen zu erörtern, Satzungsänderungen zu beschließen und in einer anschließenden Festveranstaltung gemeinsam mit den VertreterInnen der Landwirtschaftskammern die Entstehung und Bedeutung dieser Institution bäuerlicher sozialer Absicherung zu beleuchten.

Bei der Sitzung der Generalversammlung stand Aktuelles im Vordergrund. So informierte die Obfrau in ihrem Bericht über wesentliche gesetzliche Neuerungen, die vom Sozialausschuss des Nationalrates beschlossen wurden. Allen voran steht die wichtige Einbindung von Lebensgefährten in die Unfallversicherung, die über eine Selbstversicherung realisiert wird. In der Pflegegeldnovelle wird der Zugang zu den ersten Pflegestufen etwas erschwert, dafür soll es ab dem Jahr 2016 eine Anhebung des Pflegegeldes um 2 % geben.

Auch die dringende Neufassung jener gesetzlichen Bestimmung, die verhindert hätte, dass Nebenerwerbslandwirte Arbeitslosengeld aus ihrer Angestelltentätigkeit beziehen können, stand auf der Agenda. Die Obfrau betonte weiters die Bedeutung eines funktionierenden ländlichen Raumes für den Fortbestand bäuerlicher Betriebe und in der Folge für die Gesamtgesellschaft. Dies schließt auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit ein, denn auch am Land ist ein Mehrgenerationenhaushalt nicht mehr selbstverständlich gegeben und zahlreiche LandwirtInnen sind im Nebenerwerb tätig. Theresia Meier stellte fest, dass die Agrarpolitik und Sozialpolitik nur zusammen gedacht und umgesetzt werden können, um so der bäuerlichen Bevölkerung die soziale Sicherheit zu garantieren, so wie sie in den letzten Jahrzehnten aufgebaut worden ist.

Generaldirektor Mag. Franz Ledermüller präsentierte den positiven Rechungsabschluss 2013 in dem in der Zusammenschau aller Versicherungszweige. Der in der Krankenversicherung ausgewiesene Bilanzgewinn wird für die Finanzierung der bäuerlichen Unfallversicherung, die aufgrund des Wegfalls des Bundesbeitrages einen Verlust aufweist, herangezogen. Das Ergebnis ist auf die positive Gebarung in der Krankenversicherung und hier besonders im Heilmittelbereich zurückzuführen, wobei sich im nächsten Jahr bereits eine Steigerung der Kosten für Medikamente abzeichnet. Die Sozialversicherung der Bauern kann jedenfalls wirtschaftlich gut gerüstet in die Zukunft gehen, was auch ein Verdienst der umsichtigen und vorausschauenden Führung der letzten Jahre ist, stimmten Obfrau und Generaldirektor überein. So wurde 2002 erfolgreich der Backoffice und Büromanagement Bereich inklusive des EDV Betriebes in eine gemeinsame Gesellschaft vierer Sozialversicherungsträger ausgegliedert und zusammengeführt, was bedeutende wirtschaftliche Vorteile gebracht hat.

"Andere reden, wir tun!" fasste die Obfrau das kontinuierliche Bemühen um Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit bei einem gleichzeitigen Ausbau der berufsspezifischen Angebote für die Versicherten z.B. durch spezifische Gesundheitsaktionen im bäuerlichen Träger zusammen.

Klare Worte fand der Generaldirektor zum Thema Pensionen und zur Einführung des Pensionskontos. Die Einführung des Pensionskontos samt Kontoerstgutschrift hat gut geklappt und es hat weniger Anfragen gegeben als erwartet. Auf der anderen Seite wies er auf ein derzeit noch verstecktes gesellschaftspolitisches Problem hin, das durch die verstärkte Teilzeitarbeit gerade für Frauen entstehen könnte. Für die Gruppe der TeilzeitarbeiterInnen beeinflusst der längere Durchrechnungszeitraum bei der Pensionsberechnung die künftige Pensionshöhe.

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