SP-Stürzenbecher ad Bettelei: Jene zur Verantwortung ziehen, die aus Armut Profit schlagen

Stilles Betteln nicht mit organisierter Kriminalität gleichzusetzen

Wien (OTS/SPW-K) - Gemeinderat Kurt Stürzenbecher, stv. Klubvorsitzender der Wiener SPÖ: "Es gibt in Wien eine klare Rechtslage zur Bettelei und damit ausreichende Instrumentarien. Die geltenden Regelungen - Verbot organisierte Bettelei, Kinderbetteleiverbot und Verbot von gewerbsmäßigem Betteln - ziehen jene zur Verantwortung, die aus der Armut Profit schlagen. Wir kämpfen gegen das organisierte Verbrechen, bei dem wehrlose Menschen zum Betteln gezwungen und sie im Extremfall durch Verstümmelung zu Behinderten gemacht werden".

Stürzenbecher verdeutlicht in Richtung FPÖ, dass das stille Betteln keinesfalls mit organisierter Kriminalität gleichzusetzen ist: "Das stille Betteln ist ein Menschenrecht. Wir wollen nicht die Armen bekämpfen, sondern die Ausbeuter!" Die Wiener FPÖ hat heute in der heutigen Ausschusssitzung wieder das sektorale Bettelverbot gefordert. "Wir lehnen eine Verschärfung ab und nehmen die Sorgen der WienerInnen ernst. Natürlich würden mehr PolizistInnen - wie von der Innenministerin seit langem versprochen - die Situation verbessern.. Es gilt aber vor allem soziale Verantwortung mit konkreter Hilfe vor Ort zu zeigen. Denn nur durch eine bessere Lebenssituation dieser Menschen, kann diese neue Form von Menschenhandel wirksam bekämpft werden", so Stürzenbecher weiter.

"Ich möchte aber betonen, dass wir als SozialdemokratInnen die Bettelei keineswegs heroisieren wollen. Denn: Die Sozialdemokratie ist unter anderem dafür gegründet worden, dass niemand mehr betteln gehen muss", so Stürzenbecher abschließend.

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