FSG NÖ: 8. Dezember ist ein gesetzlicher Feiertag und soll es auch bleiben.

Weihnachtskonsum darf nicht als Vorwand für Sonntagsöffnungen dienen.

Wien (OTS/FSG) - Es ist ein alljährliches Ritual, das sich rund um den 8. Dezember abspielt. Eine Lobby innerhalb der Wirtschaft plädiert für eine Öffnung der Geschäfte zu Maria Empfängnis und benutzt dieselben Argumente für die Durchsetzung der Sonntagsöffnung. Für FSG NÖ Landesvorsitzenden René Pfister eine fatale Entwicklung. "Wir müssen endlich aufhören, uns ständig dem Diktat der Wirtschaft und den Interessen von großen Konzernen zu unterwerfen, denn nur diese würden von völlig liberalen Öffnungszeiten im Handel profitieren. Auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen und deren Familien sollen die Profite großer Konzerne gesteigert werden, wir müssen auch mal innehalten können und uns gerade vor Weihnachten darauf besinnen, worum es auch bei diesem Fest geht", hält Pfister fest.++++

Die Argumente, die gegen eine völlige Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten sprechen, sind allgemein bekannt, aber wir wollen sie gerne noch einmal wiederholen. Aus Sicht der FSG NO würden von einer solchen Liberalisierung nur große Ketten, Konzerne und Einkaufszentren profitieren. Das kleinstrukturierte Unternehmertum und mit ihnen deren MitarbeiterInnen gerade in den ländlichen Regionen würden zu den Verlierern zählen. Ein weiteres wichtiges Argument besteht darin, dass man immer nur das Geld ausgeben kann, das man hat, mehr Öffnungstage bedeuten nicht mehr Geld in der Tasche. Ebenso wichtig sind die Ruhephasen für die ArbeitnehmerInnen und gemeinsame Tage für Familien. Solche Tage sind die gesetzlichen Feiertage und Sonntage. Außerdem gäbe es an diesen Tagen keine organisierte Kinderbetreuung, davon sind vor allem Frauen betroffen, die den überwiegenden Anteil der Angestellten im Handel ausmachen. Pfister abschließend dazu, "Unser Nein zu solchen Überlegungen ist wohl durchdacht und wir stehen damit Seite an Seite mit den Kirchen und auch mit den vielen KleinstunternehmerInnen, die das alles nicht wollen."

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