Jenewein zum Schlepper-Prozess: SOS-Pollak bagatellisiert erneut schwere Verbrechen!

Versuch, Reise in unser Sozialsystem mit Flucht aus linksfaschistischer DDR gleichzusetzen, ist empörend

Wien (OTS/fpd) - "Fluchthilfe" nennt SOS-Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak in seiner heutigen Aussendung das höchst lukrative Geschäft mit der Schlepperei, das in der Regel von international agierenden Vereinigungen gemacht wird. "Das ist eine empörende und menschenverachtende Gleichstellung! Fluchthelfer waren nämlich jene, die Bürger der DDR aus der linksfaschistischen Unterdrückung befreiten. Fluchthelfer waren jene, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens Menschen durch Todesstreifen mit Selbstschussanlagen und Elektrozaun gebracht haben. In den aktuellen Fällen geht es hingegen meist schlicht um Geldgier - einerseits Geldgier jener Banden, die sich dafür bezahlen lassen, Ausländer bei uns einzuschleusen, andererseits Geldgier jener Menschen, die sich auf Kosten der österreichischen und europäischen Steuerzahler ein angenehmes Leben machen wollen", ärgert sich Wiens FPÖ-Landesparteisekretär BR Hans-Jörg Jenewein. Er verweist einmal mehr darauf, dass von den 17.503 Asylanträgen des Jahres 2013 nur 4.133 positiv erledigt wurden. Diese Zahlen belegen einwandfrei, dass die meisten "Schutzbedürftigen" in keiner Weise verfolgt werden, sondern sich nur bei uns in die soziale Hängematte legen wollen. Mit dem Vehikel "Asyl" werde also nur versucht, in die Europäische Union einzuwandern.

Besonders betroffen ist Jenewein darüber, dass es sich bei Pollak ja in Sachen Verharmlosung von schweren Verbrechen um einen Wiederholungstäter handelt: "Erst heuer am 15. Oktober hat das Oberlandesgericht Wien diesen Herrn mit einer Klage gegen die FPÖ abblitzen lassen, weil ausreichend Tatsachensubstrat dafür gegeben war, zu behaupten, er bagatellisiere Menschenhandel und die Bildung einer kriminellen Vereinigung", erinnert Jenewein. Ganz im Gegensatz zu Pollak, appelliert der freiheitliche Politiker an die Innenministerin, endlich Härte zu zeigen: "Eine Entkriminalisierung von Menschenschmuggel und Asylmissbrauch bedeutet, einen wachsenden Geschäftszweig der Mafia auf Kosten der Steuerzahler zu legalisieren."

Abschließend korrigiert Jenewein noch die haltlosen Behauptungen Pollaks, dass Asylwerber überhaupt nicht legal in die EU gelangen könnten: "Die Dublin-Verordnungen regeln das ganz genau. Faktum ist, dass für die FPÖ wie auch für die gesamte EU Asyl für tatsächlich Verfolgte ein ganz hohes Gut ist. Aber wenn dieses Recht derart unverschämt ausgenützt wird, wie wir das in den letzten Jahren erleben mussten, dann ist wohl jedem denkenden Menschen klar, dass strengste Kontrollen und ein entschlossener Kampf gegen diese kriminellen Machenschaften notwendig sind. Weder Österreich noch die EU können Sozialamt für die ganze Welt spielen!" (Schluss)

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