Lampedusa - JG-Kucharowits: Nein zur Festung Europa!

Menschenleben muss bei Frontex-Einsätzen im Mittelmeer oberste Priorität haben

Wien (OTS/SK) - "Die Tatsache, dass unzählige Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen, ihr Leben verlieren, ist einfach unfassbar!", so Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ. In der Nacht auf Freitag sind 18 Flüchtlinge bei einem Schiffbruch 150 Seemeilen südlich von Lampedusa ums Leben gekommen. "Wir brauchen endlich eine gesamteuropäische Lösung, das Menschenleben muss oberste Priorität haben", fordert Kucharowits weiter. ****

Kaum ein Tag vergeht, an dem es keine Schreckensmeldung über gesunkene Boote und ertrunkene Menschen im Mittelmeer gibt. Europa dürfe sich dem nicht weiter verschließen. "Europa und damit wir alle haben die Pflicht, Menschen, die aus ihren Heimatländern flüchten müssen, Sicherheit zu geben", fordert die JG-Vorsitzende.

"Die Implementierung von Attachés in den Herkunftsländern der Flüchtlinge ist eine zentrale Forderung, um bereits vor Ort Aufklärungsarbeit zu leisten und um legale Einreisen zu ermöglichen. Zudem müssen die EU-Mitgliedstaaten in die Pflicht genommen werden. Wir brauchen eine solidarische Regelung in Österreich und Europa, damit diese Tragödien im Mittelmeer ein Ende finden", so Kucharowits. (Schluss) bj

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