APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Mitterlehner und Schelling aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 28.11.2014 bis 04.12.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). In seiner Funktion als SPÖ-Bundesobmann stellte sich Faymann vergangenen Freitag auf dem SPÖ-Parteitag den Parteifunktionären zur Wahl. Mit einem Ergebnis von 83,9 Prozent wurde Faymann als Vorsitzender bestätigt. Dies ist jedoch nach seinem Ergebnis von 83,4 Prozent vor zwei Jahren das historisch schlechteste Wahlergebnis eines SPÖ-Obmanns. Besonders Vertreter der SJ und dem studentischen VSStÖ hatten im Vorfeld inhaltliche Kritik an Faymann geübt - etwa beim Thema parteiinterne Frauenquote, das seit der Causa Sonja Ablinger intensiv diskutiert wird. In seiner Rede warb Faymann für "Geschlossenheit" und sprach sich für Vermögenssteuern zur Finanzierung der Steuerreform aus. Weiters warnte Faymann vor dem Neoliberalismus und vor einer Neuauflage einer Schwarz-Blauen Koalition.

Auf Platz neun im Ranking positionierte sich Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) als Neueinsteigerin der Woche. Rund 900 Polizeibeamte waren am Freitag vor einer Woche an einer Großrazzia gegen vermeintliche Jihadisten in Wien, Linz und Graz beteiligt. Mikl-Leitner zeigte sich zufrieden mit dem von langer Hand vorbereiteten Einsatz "Palmyra" und sprach von einem der "größten Einsätze in der Geschichte des österreichischen Staatsschutzes". Dabei wurden 13 Personen festgenommen, ihnen wird unter anderem "Verdacht der Mitgliedschaft an terroristischen Vereinigungen" vorgeworfen. Auch der Verdacht auf Anwerbung von Minderjährigen für den Kampf im syrischen Bürgerkrieg wird bei einigen der Festgenommenen geprüft.

Einen weiteren Erfolg konnte Mikl-Leitner, die neben ihrer Ministerrolle auch als Chefin des ÖAAB fungiert, bei den Personalvertretungswahlen der Beamten verbuchen. Erstmals seit der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie haben die Christdemokratischen Gewerkschafter wieder die Mehrheit unter den Personalvertretern errungen. Auch beim Bundesheer blieben die ÖAAB-Vertreter trotz Verlusten stärkste Fraktion.

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