Kadenbach: Bio-Verordnung muss KonsumentInnen und ProduzentInnen helfen

SPÖ-EU-Abgeordnete im EU-Unterausschuss des Nationalrats

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des heutigen EU-Unterausschusses im Nationalrat betonte die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach, dass die von der EU-Kommission vorgeschlagene Bio-Verordnung noch stärker Rücksicht auf die Situation der BiobäuerInnen nehmen müsse. "Einerseits ist ein Mehr an Transparenz für die KonsumentInnen gut. Gleichzeitig dürfen aber keine zusätzlichen bürokratischen Hürden geschaffen werden, die den Umstieg auf Bio für ProduzentInnen erschwert", so Karin Kadenbach, Mitglied im Agrarausschuss im EU-Parlament, bei der Aussprache zur Bio-Verordnung, bei der auch die MinisterInnen für Gesundheit, Sabine Oberhauser, und Landwirtschaft, Andrä Rupprechter, teilnahmen.****

Neben der Bio-Verordnung wurden auch das "Saubere-Luft-Paket" sowie das Gentechnik-Anbauverbot thematisiert. "Die nächtliche Einigung für ein klares Selbstbestimmungsrecht der EU-Mitgliedstaaten für das GVO-Anbauverbot ist ein Erfolg für Österreich", so Kadenbach.

Dem Vorschlag für ein Rederecht für EU-Abgeordnete im Österreichischen Parlament steht Kadenbach sehr positiv gegenüber. Sie hofft auf eine baldige Umsetzung: "Europapolitik wird durch dieses Rederecht sichtbarer gemacht und kann dazu beitragen, mehr EU-Bewusstsein in Österreich zu schaffen. Immerhin hat ein großer Anteil der österreichischen Gesetzgebung seinen Ursprung in EU-Richtlinien und -Verordnungen, während auch der Nationalrat zahlreiche Befugnisse mit europapolitischen Konsequenzen hat. Ein engerer Austausch von Expertisen und Blickwinkel ist daher auf voller Länge zu begrüßen", sagt die Abgeordnete am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss)up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0016