VII - das neu vorgestellte SPÖ Mietrecht hat den Namen nicht verdient

Wien (OTS) - "Wann vermieten wir die letzte Wohnung, so könnte man den Versuch bezeichnen, das Mietrecht noch undurchsichtiger zu gestalten, als es schon ist, Landeshauptleute zu zwingen in ihrem Bundesland entscheiden zu müssen, wer, wo, wie viel Miete zahlen muss, Gerichte als Schiedsrichter einzusetzen, uvam", deponiert Dr. Wolfgang Louzek, Präsident des Verbandes der institutionellen Immobilieninvestoren, der davor warnt Investoren aus dem Land zu treiben und so einen weiteren Schritt zu tun dass immer weniger Wohnungen zur Vermietung gelangen. Denn wenn man keine vernünftige Rendite mehr erzielen darf, gleicht das langfristig einer Enteignung, Liebhaberei wird dann das Lieblingswort des Finanzamtes.

Auch die Tatsache, dass es nicht gewünscht wird, mit Eigentumswohnungen eine Rendite zu erzielen, stößt alle jene Menschen vor den Kopf, die in einer Eigentumswohnung wohnen, in Vorsorgewohnungen investiert haben, bzw. auch jene Pensionsfondmanager, die Versicherungsgelder in Wohnraum investiert haben. Denn der Wert dieser Anlagen würde stark einbrechen, da sie nicht mehr mit einer vernünftigen Rendite vermietbar wären.

Es erübrigt sich die Details dieses Vorschlages einzeln aufzuzeigen, denn etwas derart Unausgegorenes kann keiner sachlichen Diskussion stand halten. "Wir bedauern es außerordentlich, dass man sichtlich keinerlei Interesse hat, ein Mietrecht mitzugestalten, dass dem 21. Jahrhundert würdig ist."

Verwunderlich ist, dass Stadtrat Ludwig noch in der Kurierausgabe von gestern, Mittwoch 3. Dezember 2014, ua meinte: dass er für die, von der Wiseg (gehört der Stadt Wien) verwalteten 84 Zinshäuser, eine höhere Miete von EUR 11.50 verlangen, muss, "denn ansonsten sind wir nicht kostendeckend und der Steuerzahler müsste für den Verlust aufkommen" und gleichzeitig beglückwünscht er heute den SPÖ Entwurf für eine Basis-Miete von EUR 5.50.

"Da ist es wirklich nicht weit, bis wir die letzte Wohnung vermieten, da sich Niemand mehr das Vermieten leisten wird können" so Louzek.

Es ist daher dringend geboten wieder sachlich zu werden und an einem modernen Mietrecht zu arbeiten, das einen fairen, gerechten Mietzins ermöglicht und den Gerichten erspart, bei jedem Mietvertrag als Schiedsrichter aufzutreten.

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