OECD-Gesundheitsbericht - Spindelberger: Bestätigung für richtigen Weg der österreichischen Gesundheitspolitik

Überlebensrate nach Gebärmutterhalskrebs hierzulande besonders hoch - Zweithöchste Ärztedichte Europas

Wien (OTS/SK) - Eine "Bestätigung des Wegs, den die österreichische Gesundheitspolitik eingeschlagen hat" sieht SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger in der gestern veröffentlichten OECD-Statistik "Gesundheit auf einen Blick: Europa 2014". "Der Bericht bestätigt einmal mehr den hohen Stellenwert, den das öffentliche Gesundheitswesen in Österreich hat. Während viele Länder auf die Wirtschafts- und Finanzkrise mit Kürzungen gerade im Gesundheits- und Sozialwesen reagierten, hat Österreich die Leistungen in diesen Bereichen sogar ausgebaut", sagte Spindelberger am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Gesundheit ist unser wichtigstes Gut, Streichungen sind gerade in diesem Bereich verheerend", betonte der SPÖ-Abgeordnete. ****

Einen Erfolg gibt es auch für die Vorsorge: In Österreich ist die Überlebensrate nach Gebärmutterhalskrebs besonders hoch, was der flächendeckenden Vorsorgeuntersuchung und damit der frühen Erkennung und den guten Behandlungsmöglichkeiten zuzuschreiben ist. Auch beim Thema Brustkrebs gibt es gute Nachrichten: "Die Sterblichkeit von Brustkrebs konnte in Österreich beträchtlich gesenkt werden; die Rate der Inanspruchnahme von Mammographien bei der Hauptrisikogruppe der 50- bis 69-jährigen Frauen ist die dritthöchste Europas", betont Spindelberger. Durch das neue Brustkrebs-Vorsorgeprogramm, das heuer gestartet ist, sollen diese Zahlen noch besser werden.

Auch die ÄrztInnendichte in Österreich ist nach wie vor die zweithöchste. Dem Umstand, dass in manchen Gebieten - fachlich wie geographisch - ein Mangel herrscht oder zumindest Sorge vor einem Mangel herrscht, wird in Österreich mit der neuen, modernen Ärzteausbildung und den Maßnahmen der Gesundheitsreform begegnet.

Ganz allgemein bietet der OECD-Bericht einen erfreulichen Überblick über Europas Gesundheitssituation: Die Lebenserwartung steigt in ganz Europa, es gibt in fast ganz Europa Zugang zu staatlich finanzierten Gesundheitsausgaben und in ganz Europa ist ein starker Rückgang der Sterblichkeit nach Herzinfarkt und Schlaganfall zu verzeichnen, woraus die Steigerung der Behandlungsqualität geschlossen wird. "Der Bericht ist uns ein Ansporn, unseren Weg weiter zu gehen und uns weiterhin anzustrengen, nicht nur länger, sondern auch länger in Gesundheit zu leben", so Spindelberger. (Schluss) bj/mb

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