Über 5000 Ehrenamtliche leisten beim Samariterbund jährlich rund 1 Million Arbeitsstunden für Menschen in Not

Anlässlich des Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember weist der Samariterbund darauf hin, wie wichtig die Arbeit von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für unsere Gesellschaft ist.

Wien (OTS) - "Viele Leute wissen gar nicht, dass der Mensch, der ihnen gerade hilft, ein Ehrenamtlicher ist", berichtet Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Beim Samariterbund sind es gleich mehr als 5.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in verschiedenen Bereichen tätig sind. Sie tragen Verantwortung für andere und sorgen durch ihr Engagement und ihren Einsatz für menschliche Unterstützung. Dabei sind sie jährlich insgesamt rund eine Million Stunden im Dienste ihrer Mitmenschen im Einsatz. Viele von ihnen haben einen anspruchsvollen Full-Time-Job und Familie, ihre rare Freizeit widmen sie jenen Menschen, die sonst niemanden im Leben haben.

Beim Samariterbund ist die Palette des Betätigungsfeldes groß:
Ehrenamtliche leisten Erste Hilfe, bewahren alte und gebrechliche Menschen vor Einsamkeit und helfen Wohnungslosen. Sie unterstützen AsylwerberInnen, spielen und lachen mit Kindern, helfen Familien, die in Not geraten sind und retten Leben. Das alles ohne einen Cent dafür zu bekommen.

"Für ihr Engagement kann man den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht genug danken", so Reinhard Hundsmüller. Anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts am 5. Dezember betont Reinhard Hundsmüller, wie wertvoll die Leistung von Ehrenamtlichen für die Gesellschaft ist und fordert eine Anrechnung freiwilliger Tätigkeiten als zusätzlichen Ausbildungsschritt und Anrechnung auf die Pensionszeiten.

Die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es verdient, nicht nur anerkannt und gefördert zu werden sondern auch gut versichert zu sein", so Hundsmüller. Freiwillige sollten durch eine Haftpflicht- und eine Unfallversicherung abgesichert sein für den seltenen Fall, dass es im Zuge einer freiwilligen Tätigkeit zu einem schwereren Unfall oder Schaden kommt. Hier fordert der Samariterbund eine gesetzliche Verpflichtung der Freiwilligenorganisationen für einen erweiterten Versicherungsschutz der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in allen Bundesländern. Bisher gibt es zwar in insgesamt sechs Bundesländern, nämlich im Burgenland, in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien, eigene Versicherungsangebote, in Form einer Haftpflicht- und Unfallversicherung vom Land selbst bzw. vom Land finanziert, allerdings mit unterschiedlichen Zielgruppen. Auch der Inhalt der Regelungen in den Bundesländern und in den verschiedenen großen Organisationen unterscheidet sich in finanzieller sowie organisatorischer Hinsicht.

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