Einigung bei Kollektivvertrag 2015 für Angestellte im Metallgewerbe

Angestellten-Mindestgrundgehälter und Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,0 %, die Ist-Gehälter um 1,9 %

Wien (OTS/PWK875) - Am 2.12.2014 verhandelten die Arbeitgeber-Vertreter unter der Leitung von Andreas Lahner und Arbeitnehmervertreter unter der Leitung von Robert Winkelmayer den Kollektivvertrag 2015 für die Angestellten im Metallgewerbe. Dabei wurde folgendes Ergebnis erzielt: Mindestgrundgehälter werden um 2,0 % angehoben, die Ist-Gehälter steigen um 1,9 %.
"Der Abschluss war wegen der gegensätzlichen Erwartungshaltung der Verhandlungspartner schwierig. Er trägt der derzeitigen wirtschaftlichen Situation Rechnung und erscheint im Hinblick auf die schwachen Konjunkturprognosen für das kommende Jahr als gerade noch tragbarer Kompromiss", so die Arbeitgeber-Verhandler.

Die Lehrlingsentschädigungen werden um 2,0 % angehoben. Die Zulagen steigen um 1,6 %. Am Rahmenrecht wurden kleinere Anpassungen vorgenommen, wie beispielsweise eine Flexibilisierung bei Kündigungsterminen sowie Geleichstellungen bei Dienstverhinderungen.

"Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds wurde von uns der Abschluss akzeptiert. Die Stärkung der Kaufkraft war ein leitendes Motiv und dieser Abschluss wird auch dazu beitragen. Besonders erwähnenswert ist aus unserer Sicht, dass auch kleine aber wesentliche Verbesserungen im Rahmenrecht umgesetzt werden konnten und damit ein erster Schritt in Richtung Modernisierung des Kollektivvertrags gesetzt wurde. Weitere Themenfelder werden im Laufe des Jahres in einer Schwerpunktgruppe erarbeitet", kommentieren die Verhandlungsführer GPA-djp.

Der abgeschlossene Kollektivvertrag gilt für die mehr als 76.000 Angestellten der rund 41.000 Betriebe des Metallgewerbes ab Jahresbeginn 2015. (KR)

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