NEOS: Loacker stellt Mietrecht-Konzept der SPÖ in Frage

Nicht alle haben Mieter die gleichen Ansprüche, deswegen kann es die eine "Normwohnung" gar nicht geben

Wien (OTS) - NEOS Bautensprecher Gerald Loacker zeigt sich überrascht, dass nach monatelangem Stillstand in der Mietrecht-Arbeitsgruppe des Justizministeriums plötzlich konkrete Vorschläge hervorgezaubert werden: "Man muss sich schon fragen, welchen Sinn solche Arbeitsgruppen überhaupt haben, wenn dadurch ein konstruktiver Lösungsweg eigentlich nur hinausgezögert wird."

Den Vorschlag der SPÖ kommentiert NEOS-Bautensprecher Loacker so:
"Der Vorschlag von Ruth Becher ist eine Weiterführung des derzeitigen MRG mit einem neuen Anstrich. Allein die Definition einer Normwohnung ist faktisch unmöglich und entspricht niemals den Bedürfnissen der Mieter, denn: Der eine wohnt gerne im Grünen und der andere liebt die zentrale Stadtlage, der eine besteht auf ein Vorzimmer und der andere auf eine Abstellkammer. Die eine Normwohnung, deren Quadratmeter für alle gleich viel wert ist gibt es nicht", gibt Loacker zu bedenken. Im Ergebnis sei der Vorschlag eine Fortführung des Richtwertsystem -nur mit noch niedrigeren Basis-Mietzins. "Dagegen sprechen wir uns aus. Jede Mietzinsbeschränkung führt im Ergebnis zu teureren Mieten und weniger Wohnbau. Das ist nicht im Sinne der Betroffenen und langfristig eine gefährliche Entwicklung!"

Rückfragen & Kontakt:

NEOS - Presseteam im Parlament
Tel.: 01 40 110 9091
presse@neos.eu
presse.neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0002