Kunstrückgabebeirat vertagt seinen Beschluss zum Beethovenfries

Wien (OTS) - Der Kunstrückgabebeirat befasste sich heute, 4. Dezember 2014, erstmals mit der Frage einer Rückgabe des Beethovenfrieses. Der von Gustav Klimt geschaffene Fries war im Jahr 1972 von Erich Lederer, Sohn des bedeutenden Kunstsammlerehepaars August und Serena Lederer, von der Republik Österreich erworben worden. Seit 1985, nach einer umfassenden Restaurierung, ist der Fries als Leihgabe in der Wiener Secession ausgestellt. Ein Erbe nach Erich Lederer regte im Oktober vergangenen Jahres die Rückgabe des Frieses auf Grundlage des Kunstrückgabegesetzes an. Dieser Anregung schlossen sich in einer eigenen Darstellung weitere Erbinnen und Erben an. Die Kommission für Provenienzforschung recherchierte seither die Erwerbungsgeschichte des Frieses und legte dem Kunstrückgabebeirat ein umfassendes Dossier vor.

Die Entscheidungsfindung über die Empfehlung zum Beethovenfries wird im Laufe der nächsten Sitzungen des Kunstrückgabebeirates abgeschlossen sein.

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