Kirchgatterer: Bevorstehende Einstellung der UN-Flüchtlingshilfe bedroht eine Million Menschen im Irak und in Syrien mit dem Tod

"Internationale Gemeinschaft gefordert"

Wien (OTS/SK) - "Dass gerade der Internationale Tag der Menschenrechte am 10. Dezember den Beginn des drohenden Hunger- und Kältetodes von einer Million Flüchtlingen in Syrien und im Irak markieren soll, kann von der internationalen Staatengemeinschaft nicht untätig hingenommen werden", fordert SPÖ-Menschenrechtssprecher Franz Kirchgatterer am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bekanntlich soll die Hilfe der Vereinten Nationen für eine Million syrischer und irakischer Flüchtlinge wegen fehlender Gelder für Dezember ab sofort eingestellt werden. "Vor allem Kinder, die die Hälfte aller Flüchtlinge ausmachen, würden dadurch akut vom Hunger-und Kältetod bedroht sein", warnt der SPÖ-Abgeordnete. ****

Kirchgatterer appelliert deshalb an die Internationale Staatengemeinschaft, die nötigen Mittel für alle sieben Mio. Flüchtlinge in der Kriegsregion über den gesamten Winter und möglichst rasch zur Verfügung zu stellen. "Kommt die Hilfe sehr bald und im notwendigen Ausmaß, könnten in der Region direkt eine Million Menschenleben gerettet und darüber hinaus auch verhindert werden, dass sich ein Großteil aus Verzweiflung auf den Weg in die EU machen muss, wo die meisten eigentlich gar nicht hinwollen", so Kirchgatterer. Denn vor Ort mit ausreichenden Mitteln zu helfen, sei zumeist im Interesse der Betroffenen, für die Helfergemeinschaft effizienter und letztlich günstiger, um damit möglichst alle Notleidenden mit Kleidung, Decken, Nahrung und Medikamenten versorgen zu können, so Kirchgatterer abschließend. (Schluss) ah/mb

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