FPÖ-Pisec: Breite Front der Opposition gegen Wirtschaftskammerwahlrecht

Wien (OTS) - "Bei der gestrigen Sitzung des Wirtschaftsparlaments der Wirtschafskammer Wien ist es der FPÖ pro Mittelstand gelungen die gesamte Opposition gegen die antiquierte Wahlordnung zu einen. Unserem Antrag zur 'Totalreform der Wahlordnung in der WKO' wurde von allen Oppositionsfraktionen zugestimmt", freut sich der freiheitliche Industriesprecher und Präsident von Pro Mittelstand Bundesrat Mag. Reinhard Pisec.

Die Wahlordnung der WKW entspreche keinesfalls einer Demokratie im 21. Jahrhundert und diene nur dazu den schwarzen Kämmerern ihre Mandate zu sichern. An den Bedürfnissen der Unternehmer, die ihre Meinung auch entsprechend vom Wirtschaftsparlament abgebildet sehen wollen, gehe diese Wahlordnung jedenfalls vorbei. So sei es etwa möglich, mit weit weniger als 40% der Stimmen die absolute Mehrheit im Wirtschaftsparlament zu erhalten, kritisierte Pisec.

Ebenso habe "FPÖ pro Mittelstand" bei der gestrigen Sitzung ein klares Bekenntnis zu einer massiven Senkung der Steuern und Abgaben und für den Ausbau der Infrastruktur abgegeben. Dazu zähle etwa der forcierte Ausbau der U-Bahn, mit kürzeren Intervallen bei U-Bahn und Straßenbahnen und natürlich das Auto. Aber auch Cable Cars als Zukunftsmodell seien denkbar, so Pisec, der betonte, dass das Fahrrad - übrigens eine Erfindung aus dem frühen 19. Jahrhundert - keine Option für Gewerbetreibende sei.

"Klar ablehnend äußerte sich FPÖ pro Mittelstand zu den vom Wirtschaftsbund Wien und Präsident Ruck gestützten Modell zur Errichtung von Hochhäusern in den historischen Gebieten Wiens", betonte Pisec. Eine Revitalisierung im Einklang mit der kulturellen Erinnerung passe viel besser zu Wien, viel besser zum Tourismus und viel besser zu Stadt der Kaufleute, als billige Monsterbauten im "Glas- und Containerlook". Davon habe Wien bereits genug, so Pisec.

Ein Beispiel einer gelungen Revitalisierung sei die Wiedererrichtung des Gebäudes der ehemaligen Bank Austria und jetzigen Park Hyatt Hotels in Wien. Duzende Klein- und Mittelbetriebe aus Handwerk und Manufakturen hätten von den Aufträgen aus der Bauwirtschaft profitiert. Auch Zürich und Budapest seien Beispiele einer florierenden Bauwirtschaft im Sinne und im Einklang der Erhaltung des kulturellen Erbes, betonte Pisec.

"Anders in Wien, wo durch fehlgeleitete Aufträge an die Bauwirtschaft durch die Wiener Stadtregierung, jede vierte Büroräumlichkeit leer steht", so Pisec. Entleerte, ehemals florierende Geschäftsstraßen und Kinocenter-"Friedhöfe" seien Beispiel für fehlgeleitete Investitionen. Diese würden an den Bedürfnissen der Bevölkerungen und am Nutzenanspruch vollkommen vorbeigehen, so Pisec.

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