FPÖ-Haider: Nein zu Mehrwertsteuer-Erhöhung in der Hotellerie

ÖVP gefährdet mit absurden Steuerplänen Tourismusbetriebe und Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Ein klares Nein kommt vom Tourismussprecher der FPÖ und Vorsitzenden des Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider, zu den Plänen von Finanzminister Schelling, die Mehrwertsteuer von derzeit 10 auf 20 Prozent für Logis zu erhöhen. "Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Wenig kreativ präsentieren Steuerexperten als erste Maßnahme die Streichung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in der Hotellerie. Damit will man die Steuerreform gegenfinanzieren", ist Haider über diese für die ÖVP vorstellbare Wettbewerbsverzerrung für die heimische Tourismusbranche verärgert.

"Der gelernte Österreicher ist jedoch über diese Pläne nicht verwundert. Denn die Vergangenheit hat mehrfach gezeigt: Statt Struktur- und Verwaltungsreformen und Einsparungen als oberste Priorität umzusetzen, geht man gleich mal munter auf die Suche nach Bereichen, wo man durch Steuererhöhungen Mehreinnahmen erwartet", ist Haider darüber verärgert, dass die Hotellerie, die bereits jetzt massiv mit Umsatzeinbußen bedingt durch die Russland-Sanktionen kämpfen muss, steuermäßig auch noch sanktioniert werden soll. "Ich warne davor: Die Steuern und Abgaben in unserem Land sind im EU-Vergleich auf einem Rekordhoch und Österreich würde im internationalen Wettbewerb massiv an Attraktivität verlieren. In Zeiten von Onlinebuchungen und Preisvergleichsmöglichkeiten ist Österreich mit erhöhten Preisen nicht mehr wettbewerbsfähig."

"Die heimischen Klein- und Mittelbetriebe werden zur Finanzierung der Steuerreform zur Kasse gebeten. Wir brauchen Entlastungen und Erleichterungen für die Wirtschaft und für die Tourismusbranche. Aber auf keinen Fall brauchen wir 'kreative Köpfe', die die Loch-auf-Loch-zu-Finanzpolitk auf die Spitze treiben. Die ÖVP gefährdet mit diesen absurden Steuerplänen die Tourismusbetriebe und somit unzählige Arbeitsplätze", so Haider.

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