Vilimsky: Ukraine ist ein finanzielles Fass ohne Boden

Während in Kiew drei aus dem Ausland stammende ukrainische Minister präsentiert werden, wartet die EU mit einem weiteren Darlehen von 500 Millionen Euro auf

Wien (OTS) - Die weiteren Darlehen der EU an die Ukraine im Ausmaß 500 Millionen Euro, die Teil des 1,61 Milliarden schweren Hilfspaktes für das Land sind, bezeichnete der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament, Harald Vilimsky, als "eine unsichere und einseitige Investition". "Die Ukraine ist längst zu einem Fass ohne Boden geworden. Dennoch gibt man sich in Brüssel dem Expansionsdrang Richtung Osten hin und verwendet hierfür Geld, welches man in der EU momentan dringend benötigen würde", betonte der EU-Mandatar.

Dieses Darlehen stellt für Vilimsky erneut eine einseitige Parteinahme der EU in dem Konflikt in der Ostukraine dar: "Es ist schon bezeichnend wenn in Kiew eine ukrainische Ministerin mit amerikanischer Herkunft präsentiert wird und gleichzeitig 1,6 Milliarden an EU-Geldern für die prowestliche Regierung bereitgestellt werden, die die Ukraine nicht zurückzahlen kann."

Für Vilimsky steht überdies fest, dass die Ukraine keine weiteren EU-Gelder erhalten solle, solange keine Lösung im derzeitigen Konflikt auf tripolarer Ebene gefunden wird. "Die Ukraine ist ein Teil der europäischen Völkerfamilie, doch sie darf nicht im Sinne machtpolitischer Interessen als Spielball dienen. Der Ukraine soll geholfen werden, doch zuerst bedarf es einer Lösung des Problems im Osten des Landes."

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