Jeder zweite Österreicher hat keine private Unfallversicherung

Jedoch passieren 80 Prozent aller Unfälle in der Freizeit

Wien (OTS) -

  • 65.000 Österreicher verletzen sich jährlich beim Wintersport
  • Vorarlberger und Salzburger haben die meisten Unfallversicherungen abgeschlossen
  • Niederösterreich ist Schlusslicht, nur jeder Dritte hat hier privat für den worst case vorgesorgt

Wintersportler stehen in den Startlöchern. Mit dem ersten Schnee werden viele Österreicher zum Ski- und Snowboardfahren gehen. Allerdings passieren beim Wintersport die meisten Unfälle. Rund 65.000 Menschen verletzen sich jährlich beim Wintersport. Deshalb ist es wichtig, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Denn wer sich in der Freizeit verletzt, darf nicht damit rechnen, dass die gesetzliche Sozialversicherung alle Kosten übernimmt. Nur wer auf eine private Unfallversicherung setzt, kann das finanzielle Risiko abfedern. Franz Meingast, Vorstand UNIQA Österreich: "Obwohl eine Unfallversicherung relativ günstig zu haben ist, ist nur jeder zweite Österreicher privat versichert. Viele vergessen, dass die Folgen von Freizeitunfällen nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt sind."

Private Vorsorge kann tausende Euro an Kosten sparen

Wer denkt schon gerne daran, dass man es selbst sein könnte, den es trifft. Doch wenn es trotzdem passiert und der Helikopter zum Einsatz kommt, weil das Bein gebrochen ist und es sonst keine Möglichkeit gibt, die Piste zu verlassen, hat man neben den Folgen eines Unfalls oft noch die Kosten für Transport und Spitalsaufenthalt zu tragen. Alleine der Hubschraubertransport kann mehrere tausend Euros kosten. Meingast: "Bleibt der Patient dauerhaft invalid, können Kosten für Behandlungen, Folgeschäden und notwendige Umbauarbeiten im Eigenheim schnell den finanziellen Ruin bedeuten."

Umso erstaunlicher ist, dass trotzdem mehr als 50 Prozent der Österreicher keine private Unfallversicherung abgeschlossen haben. Zu den Musterschülern zählen Vorarlberger und Salzburger hier haben 65 Prozent mit einer privaten Unfallversicherung vorgesorgt (siehe Grafik). Im Mittelfeld rangieren Kärnten, Burgenland und Wien. Hier ist etwa jeder Zweite privat unfallversichert. Schlusslicht ist Niederösterreich. Nur 37 Prozent der Niederösterreicher können auf eine private Unfallversicherung zurückgreifen. Meingast: "Zu den Personen mit oft geringer privaten Unfallvorsorge zählen vor allem Kinder bis zum Schulantritt, Hausfrauen und Pensionisten." UNIQA Österreich ist mit rund 20 Prozent Prämienvolumen bei Einzel- und Familienunfallversicherungen Marktführer in Österreich.

Prämien variieren je nach Bundesland

Die Prämien von Unfallversicherungen sind je nach Bundesland unterschiedlich teuer. Meingast: "In Bundesländern, in denen mehr Unfälle zu erwarten sind, wie etwa in Tirol, weil dort die Berge so nahe sind, ist eine private Unfallversicherung gemessen am Durchschnitt teurer, während Prämien in Wien günstiger ausfallen."

Oberösterreicher liegen etwa bei der durchschnittlichen Höhe der Prämie im Mittelfeld. Meingast: "Das liegt daran, dass in Oberösterreich häufiger kleinere Unfälle gemeldet werden und dadurch die Schadenshäufigkeit etwas höher ausfällt als in anderen Bundesländern." Die Prämie für die UNIQA "Unfall & Umsorgt" Basis-Unfallversicherung beträgt ohne Rabatte etwa für eine 35-jährige Person, die in Oberösterreich lebt, 17 Euro pro Monat (Versicherungssumme 100.000 Euro, Unfallkosten 3.000 Euro, Dauerinvalidität 400 Prozent Progression, ohne Rabatte, inklusive vier Prozent Versicherungssteuer). Genau die gleiche Polizze kostet aber zum Beispiel für einen 35-jährigen Steirer ohne Rabatte nur 14,50 Euro pro Monat. Dafür müsste ein 35-jähriger Salzburger für die gleiche Leistung mit einer monatlichen Prämie in Höhe von 18,13 Euro rechnen.

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Als Faustregel empfiehlt UNIQA Österreich-Vorstand Meingast "eine Mindestdeckung bei Invalidität von 100.000 Euro sowie Unfallkosten mit 3.000 Euro abzusichern". Bei privaten Unfallversicherungen wird die Höhe der Auszahlung am Grad der Invalidität bemessen. Das heißt, je stärker die Person durch den Unfall beeinträchtigt bleibt, umso höher fällt die Leistung der Versicherung aus. Je nach Variante des Versicherungsproduktes können Versicherte so mit bis zu 600 Prozent der Versicherungssumme rechnen. Beispiel: Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro zahlt die Versicherung - bei einer Verletzung, die einer 100-prozentigen Invalidität entspricht -600.000 Euro aus. Zudem können, bei entsprechender Vertragsgestaltung, auch Ausgaben für Operationen, Heilung, Rehabilitation, Bergung und Rückholung vom Versicherer übernommen werden.

UNIQA Österreich

Die 5.000 Mitarbeiter von UNIQA Österreich betreuen 2,4 Millionen Kunden mit rund 7,3 Millionen Versicherungsverträgen. Die ausgeprägte Serviceorientierung und Kundennähe wird durch die neun Landesdirektionen und 410 Servicestellen unterstrichen. UNIQA Österreich erreicht 2012 einen Marktanteil von 14,4 Prozent und ist damit die größte unter den mehr als 50 in Österreich tätigen Versicherern. UNIQA ist - laut unabhängigen Untersuchungen - seit Jahren die bekannteste Versicherungsmarke in Österreich und auch jene, der die Österreicher das größte Vertrauen entgegenbringen.

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