Kärntner Hoteliers für die Einführung von Herbstferien in Österreich

Sigi Moerisch, WK-Sprecher der Kärntner Hotellerie, spricht sich für eine Belebung der Nachsaison aus.

Klagenfurt (OTS) - Für die Einführung von Herbstferien für Österreichs Schüler ist Sigi Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie: "Wir brauchen dringend Anreize zur Belebung der Nachsaison. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist dabei, den heimischen Familien die Möglichkeit zu bieten, im Herbst auf Urlaub zu fahren."
Dass die Nachfrage steigt, zeigen auch die aktuellen Zahlen: Im Oktober 2014 wurden in Kärnten 386.959 Übernachtungen gemeldet. Damit hat sich - im Vergleich zum Oktober des Vorjahres - der Nächtigungsstand um 4,2 Prozent erhöht. "Wir sind also auf dem richtigen Weg. Jetzt geht es darum, die passenden Rahmenbedingungen für den Herbst-Tourismus zu schaffen", so Moerisch.

Er appelliert an die Verantwortlichen, sich der Sorgen der heimischen Hoteliers anzunehmen: "Es muss dringend etwas getan werden. In Zeiten von immer kürzeren Verweildauern der Gäste und internationaler Konkurrenz brauchen wir mehr denn je Impulse für den Tourismus. Das muss auch der Politik endlich klar werden."

Politik zum Handeln aufgefordert
Eine aktuelle E-Mail-Umfrage unter Kärntner Hoteliers und Gastronomen hat außerdem gezeigt, dass den Touristikern dieses Thema sprichwörtlich "unter den Nägeln brennt": Nahezu 80 Prozent sprechen sich für eine Verkürzung der Sommerferien und das Einführen von Herbstferien aus. Etliche gaben dabei auch an, die Zeit dazu nutzen zu wollen, um mit ihren Familien selbst Urlaub in Kärnten zu machen. "Neben den Hoteliers gibt es noch viele andere Branchen und Berufsgruppen, die in der Hochsaison nicht Urlaub machen können - und die wir durch Herbstferien als neue Gäste gewinnen können", bringt es Sigi Moerisch auf den Punkt.

"Jetzt müssen endlich Taten folgen: Die Politiker sprechen ständig von Qualitätstourismus und der Belebung der Nach- und Zwischensaisonen. Jetzt können sie zeigen, wie ernst ihnen dieses Thema ist", fordert er die Politik zum Handeln auf.

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