FPÖ-Leyroutz: Kabeg-Pläne werden für Patienten zum Risiko

FPÖ Kärnten gegen Erstuntersuchungen durch Pflegepersonal in Kärntens Spitälern

Klagenfurt (OTS) - Als "absurd und gefährlich" bezeichnet heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, den Vorschlag des Kabeg-Vorstandes Arnold Gabriel in der Tageszeitung "Kurier", wonach diplomierte Pflegekräfte die Erstuntersuchung anstelle von Medizinern machen sollten, wenn diese ab 1.1.2015 Dienst nach Vorschrift machen. "Dies wäre nicht nur ein qualitativer Rückschritt in der Versorgung von Patienten, sondern auch ein potentielles Risiko für die Patienten", kritisiert der Klubobmann der Kärntner Freiheitlichen.

Gabriel sei offensichtlich mit seinem Latein am Ende. Zuerst führte er die Lohnverhandlungen mit den Ärzten so, dass das Gesprächsklima total zerrüttet und die KABEG zu einem Feindbild der Ärzteschaft geworden ist und nun will er nach dieser selbst verschuldeten Misere die fehlenden Mediziner durch Pflegekräfte ersetzen. "Gabriel müsste wissen, dass dies rechtlich gar nicht zulässig ist und gewaltige haftungsrechtliche Probleme auf das Land zukämen. Ein solcher Auftrag würde überdies alle Pflegekräfte, die wertvolle Arbeit für die Patienten erbringen, in eine gesetzeswidrige Situation treiben. Ganz zu schweigen von den Risken, die für Patienten durch eine etwaige Falschdiagnose durch Nichtärzte erwachsen", betont Leyroutz.

Jetzt räche sich offensichtlich der personelle Gewaltakt von SPÖ und Grünen, welche den EX-Büroleiter von LH Dr. Peter Kaiser an die Spitze der KABEG setzten. "Die Freiheitlichen erteilen solchen Hirngespinsten eine klare Absage", schließt Leyroutz.

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