Welt-AIDS-Tag: Der Wert großer und kleiner Innovationen

Dank medikamentöser Therapien HIV gut behandelbar. Innovationen steigern Lebensqualität und Lebenserwartung.

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Welt-AIDS-Tages unterstreicht Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, die zentrale Rolle der pharmazeutischen Industrie im Kampf gegen HIV: "Durch innovative Medikamente wurde aus der einst tödlichen Infektion HIV eine chronische Krankheit. Damit konnte die Sterberate bei HIV deutlich gesenkt werden."

Dank der innovativen Therapien gibt es auch weit weniger AIDS-Fälle. HIV-Infizierte können heute ein trotz positiven HIV-Status aktives soziales Leben führen, das inkludiert auch, am Erwerbsleben teilzunehmen. Sie haben zudem eine weitaus höhere Lebenserwartung -ähnlich derer von nicht Infizierten. Dazu Huber: "Früher mussten Betroffene eine ganze Bandbreite an Tabletten einnehmen und waren damit auch der Belastung durch eine Vielzahl potenzieller Nebenwirkungen ausgesetzt. Heute kann HIV im Zuge der antiretroviralen Therapie mit nur einer einzigen Tablette täglich behandelt werden. Das zeigt, wie wichtig nicht nur der große Wurf -und damit die Entwicklung einer völlig neuen Therapie - ist, sondern auch die Innovation in kleinen Schritten", so Huber.

Die Behandlung Betroffener ist heute weit weniger aufwendig als noch vor einigen Jahren. Am Beispiel HIV wird damit sichtbar, wie Innovationen in der Medikamentenentwicklung das gesamte Gesundheitswesen verändern und welche Chancen sie bieten - allen voran Leben zu retten und Menschen, die an Krankheiten leiden, eine neue Lebensqualität zu ermöglichen.

Um generell die Zahl an Neuinfektionen in Österreich in Zukunft weiter zu senken, ist auch die Bevölkerung in die Pflicht zu nehmen. Hier geht es vor allem um das Bewusstsein der Prävention. Dazu Huber:
"Zwar steht seit einiger Zeit auch eine Tablette zur Verfügung, um die Übertragung des HI-Virus zu verhindern, aber der beste Schutz ist noch immer, sich einer möglichen Ansteckung durch HIV erst gar nicht auszusetzen".

2013 wurden in Österreich 481 Neu-Infektionen registriert, im Jahr davor waren es noch 523. Weltweit sinkt zwar die Anzahl an HIV-Diagnosen, dennoch ist die Zahl insgesamt weiterhin erschreckend hoch. Derzeit leben etwa 35,3 Millionen Menschen mit der erworbenen Immunschwäche. Die Region südlich der Sahara ist nach wie vor am stärksten betroffen. 70 Prozent der Menschen, denen eine HIV-Diagnose gestellt wurde, leben derzeit in dieser Region.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Dezember 2014), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 12.000 Beschäftigte.

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