FP-Josefstadt: BV Mickel unterwirft sich rot-grüner Budget-Doktrin

Keine Zukunft für Normalverdiener in der Josefstadt

Wien (OTS/fpd) - "Die Freude von Bezirksvorsteherin Mickel über den gegen die Stimmen der Freiheitlichen beschlossenen Budgetvoranschlag 2015 können wir nicht teilen", so Josefstadts FPÖ-Klubobfrau Birgit Ossberger und FPÖ-Bezirksparteiobmann Maximilian Krauss. Es ist vielmehr ein klarer Kniefall der ÖVP vor einer rot-grünen Budget-Doktrin, die keinerlei zukunftsweisende Elemente aufweist. Jeder noch so absurde Wunsch der rot-grünen Einheitspartei wurde ins Budget aufgenommen und dadurch der Schuldenberg der Josefstadt noch weiter erhöht. Jeder Josefstädter Bürger ist mittlerweile doppelt so hoch verschuldet wie sein Nachbar im 16. Bezirk. Das als Erfolg zu verkaufen, grenzt an Realitätsverweigerung!

Weniger Geld für Schulen, weniger leistbarer Wohnraum

"Ich weiß nicht, welches Budget Frau Mickel abgestimmt hat, aber für Schulen wird nicht mehr, sondern fast 400.000 Euro weniger ausgegeben als 2014", resümiert Ossberger. Aber auch der fehlende leistbare Wohnraum für Normalverdiener in der Josefstadt zählt zu den Herausforderungen des prognostizierten Bevölkerungswachstums. Hier jedoch beweist die Bezirksvorsteherin nur Ideen- und Konzeptlosigkeit. Anstatt die Absiedelung des Anhaltezentrums am Hernalser Gürtel mit gleichzeitigem Umbau in leistbare Wohnungen zu fordern, kümmert sich Mickel lieber um Nebenschauplätze wie den Blick auf den Steffl. Es ist auch nicht anzunehmen, dass sich Normalverdiener eine Wohneinheit im entstehenden "Hamerling" leisten werden können, da es dort nur Wohnungen ab 100 Quadratmeter Fläche und mit überdimensionierten Terrassen geben wird.

Planung Schönbornpark kostet 100.000 Euro

Obwohl einerseits an den falschen Stellen gespart wird, werden andererseits mehr als 100.000 Euro nur für die architektonische Planung der Umgestaltung des Schönbornparks reserviert, obwohl nicht nur wir Freiheitlichen, sondern auch ein Großteil der Josefstädter nicht sehr viel Änderungsbedarf sehen. "Der Gesamtumbau des Parks wird voraussichtlich 1,3 Millionen Euro verschlingen. Zählt man die Sanierung der Mauer dazu, werden rund zwei Millionen Euro nur für einen einzigen Park ausgegeben", so Krauss. Für die beiden freiheitlichen Politiker steht fest: "Das ist eine völlig falsche Prioritätenreihung für den Bezirk. Man könnte mit viel geringeren Mitteln alle Parks der Josefstadt zu schönen Erholungs- und Spielzonen machen und beispielsweise die dringend benötigte Beschattung der Rutsche am Bennoplatz finanzieren." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001