Schülerunion: Vorbereitungsstunden dürfen nicht gekürzt werden

Facebook Initiative "Für GENUG Vorbereitungsstunden" gestartet

Wien (OTS) - Mit der Zentralmatura soll auch die Anzahl der Vorbereitungsstunden gekürzt werden. Statt vier Stunden pro Wochenstunde im jeweiligen Fach, sollen es in Zukunft insgesamt nur mehr vier Stunden pro Fach sein. Die Schülerunion sieht hier massive Nachteile für die Schüler, die in Zukunft "unsicher und nicht genügend vorbereitet" in die mündliche Matura gehen würden. Deshalb startete die Schülerunion am Wochenende eine Facebook Initiative mit dem Titel "Für GENUG Vorbereitungsstunden" zu dem Thema.

"Die drastische Kürzung ist ein großes Problem für die Schüler. Es ist unmöglich, in nur vier Stunden alle relevanten inhaltlichen Fragen zur mündlichen Matura zu klären. Dadurch müssen die Schüler unsicher und nicht genügend vorbereitet in die mündliche Matura gehen", so Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion.

Die Schülerunion startete am Wochenende deshalb die Initiative "Für GENUG Vorbereitungsstunden". Dabei werden die Schüler dazu aufgefordert, Selfies mit der Botschaft "Für GENUG Vorbereitungsstunden" auf Facebook zu posten und mit dem Hashtag #matura2015 zu versehen.

Unter http://bit.ly/1vYQ50m finden Sie bereits gepostete honorarfreie Fotos. Bildbeschreibung: Schüler setzen sich auf Facebook für genug Vorbereitungsstunden ein.

"Wir rufen alle Schüler dazu auf, sich uns anzuschließen und ein Selfie zu posten. Gemeinsam müssen wir uns stark dafür machen, dass wir Schüler in Zukunft gut vorbereitet in die Matura gehen. Die Zentralmatura verunsichert uns Schüler schon genug. Wenigstens die Vorbereitung darauf muss uns die Ministerin lassen", so Wagner weiters.

"Wir fordern die Ministerin dazu auf, die Kürzungen zurückzuziehen. Sie muss die Ängste der Schüler ernst nehmen. Die Schüler sind die, die unvorbereitet zur Matura antreten und das Ergebnis ausbaden müssen", so Wagner abschließend.

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Pressesprecher Schülerunion
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