Kickl: FPÖ gratuliert Kanzler zu nächstem Negativ-Rekord

Misstrauensvotum für Faymann in Sachen Parteivorstand und Parteivorsitz

Wien (OTS) - "Werner Faymann wir seinem Ruf als Rekordkanzler gerecht", kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die nächsten Rekordschlappen des SPÖ-Chefs bei der Wahl zum Parteivorstand, bei der sich Faymann mit 83,61 Prozent der Delegiertenstimmen begnügen musste und zum desaströsen Wahl-Ergebnis zum Vorsitzenden, mit mageren 84 Prozent. Die Genossen hätten mit diesen Ergebnissen unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass einem Chef, der in der eigenen Partei quasi nur noch geduldet sei, erst recht als Bundeskanzler schon gar nichts mehr zuzutrauen sei.

"Ich bedanke mich für die Offenheit der Delegierten in der Einschätzung der Führungsqualitäten ihres Vorsitzenden", sagte der freiheitliche Generalsekretär. Das desaströse Abstimmungsergebnis für Faymann wiege doppelt schwer, bedenke man erstens den massiven Auflauf der SPÖ-Bonzen im Vorfeld des Parteitages, die allesamt zur Geschlossenheit aufgerufen und mobilisiert hätten, so Kickl, der unter anderem auf Rudolf Hundstorfers 90-plus-Ansage verwies. Überdies sei zweitens den Delegierten sicherlich die strategische Bedeutung und die Folgewirkungen eines Ergebnisses weit unter 90 Prozent völlig bewusst gewesen und dennoch hätten sie den Kanzler abgestraft. "Bei Faymann brennt der Hut. Dieses Ergebnis kommt einer Spaltung von Basis und Parteiführung gleich und zeigt, wie weit die Belle-Etage der Sozialdemokratie sich von der Wirklichkeit und dem Empfinden des Parteivolks verabschiedet hat", so Kickl, der dieses Wahlergebnis als klares Misstrauensvotum bezeichnete. Hätte Faymann einen Funken Anstand, müsste er angesichts der im Vorfeld aufgebauten Erwartungshaltung hinsichtlich seines Unterstützungsvotums eigentlich den Hut nehmen.

"Allerdings ist dieses Ergebnis nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, was beim heutigen SPÖ-Parteitag von den SPÖ-Granden an geballtem Schwachsinn von sich gegeben wurde", so Kickl. Vor allem die diversesten Wortmeldungen zum Thema was es alles ohne Sozialdemokratie nicht geben würde, seien schwer kabarettreif gewesen. "Schieder hat recht: 'Ohne die SPÖ wären viele gute Dinge nie passiert', wobei der SPÖ-Klubobmann dabei eine eigenartige Auffassung von 'gut' hat, die sich grundsätzlich vom Empfinden der Bevölkerung unterscheidet", so Kickl. Denn weder die Rekordarbeitslosigkeit, noch die Rekordverschuldung, noch die Rekordsteuerquote, noch die Rekordfreunderlwirtschaft, die allesamt auf die Kappe der SPÖ-Regierung gingen, seien als "gut" zu bezeichnen, zeigte Kickl die Leistungen des Team-Faymann auf.

Noch absurder seien nur die diversesten Kampfansagen, der SPÖ-Spitze gewesen. Erstaunlich wogegen die SPÖ alles kämpfen müsse, stelle sie doch den Bundeskanzler und Regierungschef und könne all das wogegen oder wofür sie kämpfen wolle, ganz einfach beschließen, so Kickl, der sich erstaunt darüber zeigte, dass diesen Unsinn überhaupt noch wer glaube. Spitzen-Schwachsinn sei der "Kampf" der SPÖ gegen die hohe Lohnsteuer, die sie freilich selbst verursacht hat. "Denn wer sonst, wenn nicht die Regierung ist für Steuererhöhungen oder -Senkungen verantwortlich", so Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0008