Hauptverband: Ehemaliger stv. Vorsitzender Fred Hafner überraschend verstorben

McDonald: "Er war ein sozial engagierter Mensch und überzeugter Sozialpartner"

Wien (OTS) - Völlig überraschend ist heute, Freitag, der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und langjährige Obmann der Tiroler Gebietskrankenkasse, Fred Hafner, verstorben. "Mit Fred Hafner verliert die österreichische Sozialversicherung einen bis zuletzt sozial engagierten und überzeugten Sozialpartner, der sich stets für sozial ausgewogene und gerechte Lösungen einsetzte und weit über die Grenzen Tirols hinaus als Spitzenrepräsentant der Sozialversicherung ein anerkannter Verhandlungspartner war", so der nunmehrige Vorstandsvorsitzende des Hauptverbandes, Peter McDonald, in einer ersten Reaktion zum plötzlichen und unerwarteten Ableben Hafners. Stellvertretend für die ganze Sozialversicherung möchte ich der gesamten Familie unser tief empfundenes Mitgefühl zum Ausdruck bringen.
Geboren am 2. Juli 1940 in Hall in Tirol trat Hafner schon 1984 als Mitglied der Generalversammlung in die Tiroler Gebietskrankenkasse ein, wurde 1987 in den Vorstand berufen und war schließlich von 2000 bis 2008 deren Obmann. In dieser Funktion war Fred Hafner von 2005 bis 2008 auch stellvertretender Vorsitzender der Trägerkonferenz im Hauptverband. Vom 23.April 2008 bis zum 31. Dezember 2010 war Hafner dann stellvertretender Vorsitzender im Verbandsvorstand des Hauptverbandes und in dieser Funktion maßgeblich an der Finanzkonsolidierung der Krankenkassen beteiligt. Ab dem 3. März 2011 war Hafner Mitglied des Beirats im Hauptverband. Sozial und sportlich engagiert war Fred Hafner bis zuletzt auch in seiner Tiroler Heimat:
als Vizepräsident der Tiroler Lebenshilfe und von 2006 bis zuletzt als Präsident des Skiklubs in seiner Heimatgemeinde Hall in Tirol. Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem/der Arzt/ Ärztin aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs

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