TTIP - Wem nutzt ein Freihandelsabkommen zwischen USA und EU

TTIP - Das geplante Freihandelsabkommen sorgt für viel Diskussion. Selten hat ein bilateraler Vertrag so viel Interesse bei der Bevölkerung ausgelöst

Wien (OTS/ ) - Seit Monaten wird schon von der EU ein geplanter Vertrag, genannt TTIP, mit den USA verhandelt. Nie zuvor hat ein bilaterales Vorhaben schon im Vorfeld eine so hohe Aufmerksamkeit bei der Bevölkerung erlangt. Dabei gehen die Sichtweisen der einzelnen Mitgliedstaaten stark auseinander. Nun haben die EU-Politiker auf drängen der Bürger eingelenkt, und geben mehr Informationen an die Öffentlichkeit weiter.

Wer könnten die Nutznießer des Freihandelsabkommens sein? Was könnten die Gefahren von TTIP sein?

Da das angesprochene Abkommen noch nicht abschlussreif ist, kann man verschiedenste Szenarien durchrechnen, jedoch werden diese das Endergebnis nicht korrekt einschätzen können.

Handel hat seit Jahrtausenden die Wirtschaft stehts belebt. Aber mittlerweile haben Länder und Regionen ihre eigenen Spielregeln und Standards eingeführt. Dazu Roman Umschweif vom Konsumentenschutz Verband Österreich: "In den Verhandlungen sollte danach getrachtet werden, den jeweils höheren Standard des Handelspartners zu akzeptieren, und auch die zukünftigen Vorschriften der einzelnen Mitglieder nicht neu verhandeln zu müssen. Nur so kann man sicherstellen, dass der Wettbewerb nicht verzerrt wird und gleichzeitig die vom Konsumenten erwarteten Qualitätskriterien erfüllt werden. Somit würden sich die Bedingungen für alle Vertragspartner automatisch verbessern. Denn wer mit Europa Geschäfte machen will, sollte auch unsere Regeln akzeptieren. Es ist schon schwierig genug für 28 EU-Staaten einen gemeinsamen Nenner zu finden. Solche gemeinsam erarbeiteten Erfolge sollte man nicht auf drängen von Wirtschaftslobbyisten aufweichen, die mit Sicherheit nicht das Allgemeinwohl sondern den eigenen Profit im Vordergrund sehen."

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Lukas Bichl, Präsident
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